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Gearbuilder-Forum    Setup, Designs, Reparieren & Restaurieren    Restauration, Reparieren & Wiederaufbau  ›  Inlay und Reparatur mit Sekundenkleber
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Inlay und Reparatur mit Sekundenkleber   Dieses Thema wurde bisher 238 mal gelesen. ausdrucken
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zoom
31 Januar 2010, 12:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Hallo,

ich bin gerade dabei ein akustische Gitarre zu bauen und verwende dafür Mahagonie, Zeder, Nuss und Ahorn. Nun wird ja in vielen Büchern, Foren und Websites vorgeschlagen, dass Fehlstellen mit Sekundenkleber repariert werden können, sei es um Spalte beim Inlaying aufzufüllen oder eben kleinere Fehler zu korrigieren. Durch Zugabe von "Holzstaub" soll angeblich auch die Farbe angepasst werden können.
Meine Erfahrung ist aber, dass sich zumindest mit einem Uhu-Sekundenkleber die Füllstelle, je nach Holzart in Richtung schwarz verfärbt. Dies tritt bei den o.g. Hölzern insbesondere bei Mahagonie und am meisten bei Zeder auf, bei Ahorn nicht und bei Nuss ist es, falls es auftritt natürlich schlecht zu sehen. Meine Vermutung ist, dass die ätherischen Öle im Holz mit dem Klebstoff reagieren. Ich habe auch mal ein kleines Bildchen angehängt, wo zu sehen ist, wie eine Reparaturstelle bei Mahagonie aussieht.
Nun stellt sich mir die Frage, ob ich da etwas falsch mache oder ob es evtl. einen anderen Klebstoff gibt, bei dem das Problem nicht auftritt, denn es kann doch nicht sein, dass sich so viele Autoren irren. Habt Ihr auch schon die Erfahrung gemacht? Welche Superglues verwendet Ihr für diese Art von Arbeiten? Ich möchte schließlich nicht 15 verschiedene Klebstoffe kaufen und ausprobieren um dann festzustellen, dass das ein grundsätzliches Problem ist.

Vielen Dank für Eure Tipps im Voraus.

DonYouAn


[Edit Zoom: Bitte Regeln des Boards zur Bildgröße beachten, danke]


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zoom
31 Januar 2010, 12:27 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Meine Erfahrung ist aber, dass sich zumindest mit einem Uhu-Sekundenkleber die Füllstelle, je nach Holzart in Richtung schwarz verfärbt.


Holzstaub vermischt mit Klebstoff oder Lack wird immer dunkler.
Zitierter Text

Meine Vermutung ist, dass die ätherischen Öle im Holz mit dem Klebstoff reagieren.


Da vermutest Du falsch , das hat was mit der Faserrichtung des Holzes zu tun. Im Prinzip hast Du bei Holstaub nur Hirnholz.

Du kannst das nur umgehen wenn Du ein helleres Ausgangsholz schleifst oder einen passnden Span einleimst


Schöner geht es nicht! Oder doch?
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DonYouAn
31 Januar 2010, 12:36 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Sorry wegen der Bildgröße, ich hatte das falsche Bild angeklickt. Hier nocheinmal das mit dem richtigen Format.

Gruzz
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DonYouAn
31 Januar 2010, 12:40 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Zitiert von zoom


Holzstaub vermischt mit Klebstoff oder Lack wird immer dunkler.


Das kann schon sein, aber wieso wird der Klebstoff auch dunkler (ich meine bei Zeder richtig schwarz), auch ohne Zugabe von Schleifstaub? Funktioniert denn die Sache mit dem Superglue überhaupt?

Gruzz
DonYouAn



Wenn man es kann ist es keine Kunst, wenn man es nicht kann erst recht nicht (Karl Valentin)
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jhgitarren
31 Januar 2010, 13:18 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Also richtig schwarz wird es ja nur dadurch, dass du ein "schwarzes Loch" mit durchsichtigem Kleber auffüllst - so zumindes bei einer Lücke im Binding. Der Kontrast wird noch durch das rohe Holz verstärkt. Das wiederum wird ja auch deutlich dunkler, wenn es lackier ist - dann fällt der Kontrast etwas weniger ins Gewicht.
Generell sind solche Stellen an einer Gitarre immer schlecht. Eigentlich kann man das nur durch Einleimen eine passgenauen Spanes einigermaßen kaschieren. Aber sehen wird man es fast immer.
Die Geschichte mit dem Kleber und Holzstaub funktioniert nur wirklich gut bei Ebenholz - bei Palisander mit Einschränkungen.

Jörg


Es heißt wohl Abschied nehmen von diesem schönen Forum - weiter geht's hier: http://www.gitarrebassbau.de
Das alte Forum ist tot - wir sehen uns an anderer Stelle: http://www.gitarrebassbau.de !!!!!!!!!!!
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