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Gearbuilder-Forum / Digitalelektronik / USB 2.0 Audio-Einbauinterface
Von: marti, 09 Februar 2006, 16:46
Hallo Leute,
vielleicht habt ihr auch schon die Brian Moore iGuitar gesehen, die auch einen direkten USB Anschluss hat.
Meldung dazu z.B. hier (auf der Moore Website nicht so gut erklärt ..):
http://www.createdigitalmusic.com/index.php?option=com_content&task=view&id=968&Itemid=44oder ein Video (MPEG4, 24MB) hier:
http://media.jlsc.com/schedule/2005/movies2005/newiguitar.mp4Nun die Frage:
Da das ganze eigentlich ziemlich simpel sein sollte, suche ich ein solches Interface zum Einbauen (oder notfalls auch einen Bausatz) in die Selbstbauklampfe.
Mit USB 2.0 kann das Kabel auch ein wenig länger sein und die Stromversorgung übernimmt ohnehin der Compi ... klingt für mich ganz praktisch, wenn man Softwareamps wie die (superguten!) GuitarCombos von NativeInstruments verwenden möchte.
Das ganze sollte (weitgehend) ohne Treiber mit Mac oder PC funktionieren. Für super niedrige Latenz gibt's ja den Freeware ASIO Treiber ASIO4ALL (
http://www.asio4all.com).
Vielleicht interessiert's ja noch jemanden?
Ich bleib' jedenfalls mal dran.
Marti
Von: zoom, 16 Februar 2006, 20:56; Antwort: 1
Hallo Marti,
und wer programmiert Dir deinen USB-Controller?
Gruß Joachim
Von: marti, 17 Februar 2006, 07:16; Antwort: 2
Hi Joachim,
die Frage verstehe ich nicht so richtig ... ich stelle mir das (vielleicht zu blauäugig) so vor:
Analog vom PU raus -> A/D Wandler -> auf den Bus damit.
Die Software (Standard USB Audio bzw. Core Audio) läuft auf dem Rechner, der "Rest" ist im USB-Controller fest drin.
Und der Oberluxus wäre der Weg zurueck mit Analog Out.
Ich hab so ein Teil noch nicht aufgemacht, bei dem Preis der fertigen Geräte kann eigentlich nicht viel drin sein ... (z.B.
http://www.m-audio.de/jamlab.htm)
Also wenn Du mehr weisst, gerne hier ...
Marti.
Von: zoom, 17 Februar 2006, 08:26; Antwort: 3
Hallo Marti,
nun die Sache ist doch nicht ganz so trivial, wenn auch nicht gerade kompliziert.
Wenn Du ein fertiges Modul kaufen willst, mußt du schon was nehmen das speziell auf Audiosignale abgestimmt ist.
Wenn es Universale USB Interfazes gibt sind die mit Sicherheit nicht programmiert, meistens sind die auch noch teuer und riesig (Müssen ja alle Applikationsmöglichkeiten Abdecken).
Dann mußt Du erst mal dem Microprozessor beibringen was der USB Controller zu tun hat. Ohne Microprozessor wirds nicht gehen. Es gibt aber bereits z.B. 8051 Controller mit USB Schnittstelle integriert und wenn Du den Chip noch mit Analogeingang bekommst sparst Du Dir den AD-Wandler.
Dazu solltest Du die Schaltung aber selber entwickeln und das lohnt sich glaube ich kaum.
Zur Microprozessorprogrammierung benötigst Du teuerste Geräte. Emulator, Debugger und sonst noch was. Da kommen schnell 1000nde Öres zusammen.
Kauf das Ding und gut is, wenn das nicht viel kostet sparst Du Dir jede Menge Mühe.
Mein Kollege hat mal ein USB Interface entwickelt welches Analogsignale verarbeitet, allerdings nur Transpondersignale mit einer Frequenz, dat bringt nüscht. Die Schaltung dürfte aber wirklich nicht aufwändig sein. Allerdings ist da nichts drin mit Bastelplatine.
Ach ja, wegen der Stromversorgung. Da seh ich ehrlich gesagt ein Problem. Ein gscheiter AD- Wandler, und den solltest Du haben bei Audio, ist ne richtige Energiesau, und dann noch der Prozi dazu. 50-100mA könnte die Schaltung schon brauchen, bei 24V wohlgemerkt!
Joachim
Von: marti, 17 Februar 2006, 08:43; Antwort: 4
Servus Joachim,
ich möchte ja kein Interfaceentwickler werden, sondern nur eine USB fähige Gitarre haben, in der das Interface vernünftig und praxisgerecht verbaut ist. (Meine Zeit als SW-Entwickler ist vorbei.)
Klar dass ich ein auf Audio spezialisiertes Package suche ... wenn ich mir den Markt so ansehe, muss es sowas eigentlich geben!? Deshalb mein post.
Das angesprochene M-Audio möchte ich nicht kaufen und "einbauen", das ist zu unflexibel im Einbau und hat keinerlei Regelmöglichkeiten.
Muss wohl noch ein wenig warten, bis z.B. Conrad solche Teile hat ...
Marti
Von: marti, 17 Februar 2006, 08:51; Antwort: 5
Zitiert von zoom
Ach ja, wegen der Stromversorgung. Da seh ich ehrlich gesagt ein Problem. Ein gscheiter AD- Wandler, und den solltest Du haben bei Audio, ist ne richtige Energiesau, und dann noch der Prozi dazu. 50-100mA könnte die Schaltung schon brauchen, bei 24V wohlgemerkt!
Joachim
Ich habe ein Alesis io|2, das läuft problemlos am USB Bus (500mA, 5V) und hat sehr gute Wandler (
http://www.alesis.de/produkte/io2.html).
Sollte also hinhauen.
Marti
Von: woscostametaxa, 17 Februar 2006, 22:05; Antwort: 6
so'n jamlab teil würd ich wahnsinnig gerne mal ausprobieren - aber wie gut muss die soundkarte dafür sein?
hab mal kurz native instruments ausprobiert, da war die latenz grauenhaft... wär interessant das ganze am läppi zu benutzen...
mfg
Klemens
Von: TheBlackOne, 19 Februar 2006, 14:51; Antwort: 7
Installier den ASIO4All-Treiber, dann ist die Latenz in GR2 minimal.
Nur installieren, GR2 auf ASIO umstellen und gut ist.
Von: marti, 20 Februar 2006, 07:36; Antwort: 8
Hi Klemens,
fuer so ein Interface wie dem JamLab brauchst Du keine Soundkarte, das ist ja der Witz.
Und es ist Eingang und Ausgang, mit ASIO-MIDI Plugin auch fuer Midi-Playback.
Mit meinem Alesis bekomme ich mit dem Laptop (1,4 Ghz) eine Latenz von 6ms hin, das ist recht ok.
Engpass ist uebrigens neben der Rechenpower immer der USB bus, besser keinen weiteren Geräte dranstöpseln.
Tipp: Ich wuerde die mitgelieferten ASIO Treiber nicht verwenden, sondern wie TheBlackOne schon sagte, das angesprochene asio4all verwenden. Das USB interface selbst läuft mit XP oder OSX mit nativen Treibern, die bei mir ohne ASIO allerdings unbrauchbar hohe Latenz von ca 20-30ms produzieren (mit WDM oder DirectX).
Keep on rockin'
Marti
Und gnenau sowas wollte ich dirket mit meiner Gitarre: USB anstöpseln, fertig.
Von: Schmacko, 17 März 2006, 16:29; Antwort: 9
Hallo Leute,
so, ich hab mir gerade bei Thomann das JAMLAB gekauft.
Anbei erster Testbericht:
Ich habe die Software mit den beiliegenden Treibern auf meinem PC installiert.
Es handelt sich um einen P4 mit 3.0 GHz. und 512 MB RAM.
Zuerst muss man die Geräte mit dem "Power" Button einschalten.
Nach der Installation funktionierte die Drummaschine auf Anhieb, aus der Gitarre kam aber kein Ton.
Erst als ich die Device auf M-Audio JamLab ASIO umgestellt hatte, klappte es.
Dann war ich erstmal über das laute Hintergrundbrummen entsetzt.
Wenn man dann auf den Button "Load" klickt erscheinen drei Bodentreter-Effekte.
- Noise Gate
- Distortion und
- Reverb
Durch den Noise Gate wird das Hintergrundbrummen ausgeschaltet.
Die Effekte funktionieren sehr gut. Der Sound ist gar nicht schlecht.
Auf meinem PC ist die Latenz auch mit dem original Treiber nicht spürbar.
Der Sound erfolgt also sofort mit dem Anschlagen der Saiten.
Ist sicher kein Profi-Teil. Aber für den Preis (69,-) und zum üben ohne Verstärker echt klasse.
Als nächstes werde ich das Ganze mal mit meinem Notebook ausprobieren.
Ist ein Centrino mit 1,4 GHz. Wenn hier die Latenz auch OK ist, dann ist das Ding DIE Alternative fürs Üben unterwegs.
Ich werden berichten...
Übrigens gibt es noch eine Pro-Version mit weiteren 7 Bodentretern:
Flanger, Tremolo, Auto-Wah, Phaser, Overdrive, Auto-Pan und Compressor.
Kostet aber nochmal 70,- Euronen...
Von: Schmacko, 17 März 2006, 20:35; Antwort: 10
Hallo,
nun hab ich soeben festgestellt, dass in die Software noch mehr
Bodentreter eingebaut sind:
- Graphic Equalizer
- Chrous
- Delay
sind auch noch dabei.
Von: zoom, 21 März 2006, 20:08; Antwort: 11
Von: 860 (Gast), 27 März 2006, 16:22; Antwort: 12
moin moin !
Beim Stöbern gefunden :
Bausatz eines AD-Wandlers mit PCM2902 incl. USB- und SPDIF-I/O-Anschluß. Wirkt wie Soundkarte.
Bei
http://www.elv.de nach
UDS 200 suchen
Ich glaube das Teil könnte man/frau mit etwas Geschick auch in eine Gitarre einbauen.
Siehe auch den anderen Thread :
Digitale Übertragung und was man dazu brauchtSchöne Grüße Günter
Von: marti, 27 März 2006, 16:32; Antwort: 13
@zoom
cool, wer basteln kann ist also schon eine guten Schritt weiter.
Wie ist das mit den Eingangswiderständen am analogen Eingang?
Klappt das mit mag. passiv Tonabnehmern?
Marti
Von: zoom, 27 April 2006, 19:27; Antwort: 14
Hallo Marti,
entschuldige die späte Antwort, ich blick hier in den Threads langsam nicht mehr durch.
Es kann sein daß man die Verstärkung an den OP's noch etwas ändern muß um Pickups daran anzuschliessen. Ein Trimmer anstatt eines Festwiderstandes wäre hier dann angebracht.
Irgendwann im laufe des Jahres werde ich mich mal intensiv um diese Digitalthematik kümmern. Allerdings sollte ich davor noch zwei Klampfen und vielleicht ein Bass fertigstellen. Es gibt viel zu tun...lassen wirs sein :-) Im Moment habe ich mehr ideen als Zeit...
Gruß Joachim
Von: marti, 27 April 2006, 20:09; Antwort: 15
Merci Joachim,
mit derzeit geht's mir genauso ... dafuer pressiert's nicht so sehr.
Marti
Von: 860 (Gast), 27 April 2006, 20:50; Antwort: 16
moin moin zusammen!
@ zoom, marti :
Tröstet euch mir geht es auch nicht besser, erst kommt ..... dann der Bassbau und dann die Trockenhaltekiste fürs Tonholz, danach schau ich mal nach dem USB-Interface von ELV. Das Digital IC bekommt man da auch einzeln.
Bis denne mal,
schöne Grüße Günter
Von: marti, 29 April 2006, 20:03; Antwort: 17
Hey Leute,
ich glaub, ich habe die Lösung: Und das ist noch viel eleganter als gedacht!
Lighsnake, ein Klinke zu USB Kabel mit A/D Konverter eingebaut. Und leuchten tut das Ding auch. 39$.
http://www.soundtech.com/lightsnake/index.aspWas meint Ihr?
Marti
Von: 860 (Gast), 30 April 2006, 12:23; Antwort: 18
moin moin!
Ich denke das Teil beherbergt genau das selbe IC, das auch in dem ELV-Bausatz zu finden ist. Wenn man auf alle peripheren Bauteile für SPDIF-I/O und Analog-Out verzichtet, wird man mit wenigen zusätzlichen Bauteilen auf die selbe Platinengröße kommen, die auch bei diesem Verbindungskabel zu finden ist.
Das Problem könnte bei dem Lightsnake-Kabel eventuell die Beschaffung in diesem unserem Lande sein.
Schöne Grüße Günter
Von: marti, 30 April 2006, 22:15; Antwort: 19
shipping aus USA kostet uebrigens nochmal 38$ ... hab mal eine email an Thomann geschrieben, vielleicht interessiert die das Produkt.
Marti
Von: 860 (Gast), 01 Mai 2006, 08:17; Antwort: 20
moin moin!
Bei der Gesamtsumme (Produktpreis,Versand,Zoll) lohnt sich der Selbstbau, trotz der anfallenden Arbeit, wieder.
Ich werde es nicht aus den Augen verlieren.
Schöne Grüße Günter
Von: Hromi, 03 Mai 2006, 08:07; Antwort: 21
Mit dem ELV-Teil würde ich aber aufpassen, das bietet nur USB 1.1. Ob das reicht?
@Ralf
hast du das Jamlab inzwischen am Laptop getestet?
Von: zoom, 03 Mai 2006, 18:39; Antwort: 22
Hallo Marti,
schöner Fund, sieht interesant aus.
Gruß Joachim
Von: marti, 28 Juni 2006, 06:54; Antwort: 23
Von: HBG, 20 August 2006, 14:14; Antwort: 24
Von: Jack Sloane, 02 Oktober 2007, 19:05; Antwort: 25
Hallo
ich weiß, es ist unfair ;D
Ihr zerbrecht Euch den Kopf, denkt intelligent nach und ich, ich stoß nur über einen G&B Artikel und das ganze noch über einem Jahr später
Also für evtl Wiederauftreten des Urwunsches und die thematische Vervollständigung
Für 99€ fertig für Bass oder Gitarre, inkl Softwarebundle
http://www.stealthplug.com/Main.php?prod-SP.phpich denke das kann man sicherlich auch einbauen wenn das erwünscht wäre ?!
Grüsse
Jack
Druckerfreundliche Seite generiert: 11 September 2010, 01:56