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Gearbuilder-Forum  /  Boxenbau  /  Welcher Lautsprecher für 20-30W Travelamp?
Von: AxelW, 12 Februar 2009, 12:27
Hallo zusammen,

nachdem Capricky hier http://www.gearbuilder.de/forum/m-1231950941/s-all/#num5 einen kleinen Verstärkerbausatz erwähnte, grübel ich immer noch, ob ich mir mal sowas aufbauen möchte....

...da ich mich mit Lautsprechern aber gar nicht auskenne, wollte ich mal fragen, was man denn da am geschicktesten dranhängen würde.

In der Bucht hab ich sowas gesehen: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=290263588451 und http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=180326736691

Wäre das was? Was empfehlt Ihr?

Danke & Gruß, Axel
Von: capricky, 12 Februar 2009, 12:56; Antwort: 1
Zitiert von AxelW
Hallo zusammen,

nachdem Capricky hier http://www.gearbuilder.de/forum/m-1231950941/s-all/#num5 einen kleinen Verstärkerbausatz erwähnte, grübel ich immer noch, ob ich mir mal sowas aufbauen möchte....

...da ich mich mit Lautsprechern aber gar nicht auskenne, wollte ich mal fragen, was man denn da am geschicktesten dranhängen würde.


Was ist Dein Begehr, Fremder?  ;)

Große Lautstärke, niedriges Gewicht, kleine Bauform, kleiner Preis, relativ geradliniger Frequenzgang oder eher einen klangfärbenden Gitarrenlautsprecher? Umreiß doch mal Deine Zielvorstellungen!

capricky
Von: AxelW, 12 Februar 2009, 13:10; Antwort: 2
Hi Capricky,

Zitiert von capricky
Was ist Dein Begehr, Fremder?  ;)

Hmmm. Ok, der Reihe nach:

Große Lautstärke: Nein.
niedriges Gewicht /kleine Bauform: Der alte Platinendesignerspruch: So klein wie möglich, aber so groß wie nötig.
kleiner Preis: Das ist relativ. Keine High-End-Preise auf jedenfall. Willkürliche Grenze sagen wir mal 50 Euro.
relativ geradliniger Frequenzgang / klangfärbenden Gitarrenlautsprecher: Ne gerade Kennlinie würde ich bevorzugen (ich bin mir bewusst, dass sich das wahrscheinlich mit dem Preis beisst!)

Es soll halt ein handlicher Verstärker zum Üben unterwegs werden - ich hab einen MS-2 mit etwas größerem (größer als das Original - 10cm ungefähr) Lautsprecher dran - aber das Teil nervt mich mit seinem ständigen Overdrive...

Als Versorgung hab ich hier noch ein paar 15V 3A Laptopschaltnetzteile rumliegen - die hab ich schon bei meinen Funkgeräten gerne im Einsatz gehabt, sollte dafür auch tun.

Zusammenfassung: Ich möchte einen handlichen Verstärker für den mobilen Einsatz in der Nähe einer Steckdose, der einen Clean in Zimmerlautstärke hinbekommt und insgesamt so was um die 100 Euro kostet (Gehäuse und Stromversorgung aussen vor - da hab ich genug für rumfahren).

Danke & Gruß, Axel
Von: AxelW, 13 Februar 2009, 11:14; Antwort: 3
Hoi zusammen,

sind die Randbedingungen so abwegig?

Gruß, Axel
Von: capricky, 13 Februar 2009, 13:04; Antwort: 4
Zitiert von AxelW
Hoi zusammen,

sind die Randbedingungen so abwegig?


Ich grüble immer noch, warum Du einen 20 - 30 Watt Übungsamp für unterwegs brauchst (think)

Na jut, der erwähnte Amp bietet 2x 10 Watt an 8 Ohm, das ist schon mehr als ausreichend. Da es Dir, wie ich vermute, mehr an einer voluminösen, kraftvoll cleanen Wiedergabe liegt ("der Overdrive nervt mit seinem Gezerre"), solltest Du Dir eher Gedanken über die Gestaltung des Verstärkers/ der Box als geschlossenes Gehäuse machen.
Ist ein 8" Gitarrenlautsprecher schon zu groß?

capricky
Von: AxelW, 13 Februar 2009, 13:36; Antwort: 5
Hallo Capricky,

Zitiert von capricky
Ich grüble immer noch, warum Du einen 20 - 30 Watt Übungsamp für unterwegs brauchst (think)

Point taken. Mein aktuell einziger 'echter'  Verstärker ist ein 'Brat' von Trace Elliot, der hat 15 W und einen 8'' Speaker - und ist viel zu groß und viel zu laut für die gemeinte Form von unterwegs.

Ok - vielleicht ist ja schon der Amp-Bausatz überdimensioniert.

Versuchen wir es mal andersherum: Aktuell hab ich zum 'auswärtsüben' einen MS-2 von Marshall (eben jeniger, der entweder leise und Clean oder zimmerlaut und Overdrive veranstaltet).

Gehen wir mal von einem Lautsprecher im 10-15cm Durchmesser-Bereich und einem Verstärker <5W aus - gibts da denn was, was Du empfehlen könntest? (Irgendwie fehlen mir bei Amps noch so ein bisschen die Randparameter).

Danke & Gruß, Axel

Von: capricky, 13 Februar 2009, 13:57; Antwort: 6
Nee, der Amp ist schon richtig, der gefällt mir gut. Hoher Wirkungsgrad bei geringstem Gewicht und minimaler Größe prädestinieren ihn sogar für Akku-/Batteriebetrieb.
Eh ich hier weiter rumrätsele, sag ich mal, wie ich es machen würde - stereo (eher biamping) mit zwei 6" Jensen http://www.tube-town.net/ttstore/product_info.php/info/p329_Jensen-MOD-6----15W---4-Ohm.html in eine geschlossene Box. Die bringt dann allerdings das Gewicht, weil sie ja stabil bei geringer Schwingungsneigung sein sollte. Der Christian Grassmann hätte da sicher für uns die Lösung - Karbonfaserschaum, oder so (Achtung Ironie!)  ;)
Vorneweg ein Zwergenpod - fertig ist die Laube. Größe des Ganzen etwa 30x30x12cm, Gewicht würde vielleicht bei 3,5 - 4kg liegen, Laptopnetzteil inklusive,
Das geht natürlich auch mono, dann würde ich einen 8 oder 10 Zöller Jensen nehmen.

capricky
Von: AxelW, 13 Februar 2009, 14:01; Antwort: 7
Hiho Capricky,

Zitiert von capricky
Eh ich hier weiter rumrätsele, sag ich mal, wie ich es machen würde - stereo (eher biamping) mit zwei 6" Jensen http://www.tube-town.net/ttstore/product_info.php/info/p329_Jensen-MOD-6----15W---4-Ohm.html in eine geschlossene Box.
Jaaaaa - das klingt doch genau so, wie ich mir das vorgestellt hab!

Jetzt verrat mir noch was ein Zwergenpod ist und ich fang an zu bestellen. ;D

Danke & Gruß, Axel

Von: capricky, 13 Februar 2009, 14:05; Antwort: 8
Zitiert von AxelW


Jetzt verrat mir noch was ein Zwergenpod ist und ich fang an zu bestellen. ;D





Von: AxelW, 13 Februar 2009, 14:35; Antwort: 9
Na, das ist doch mal Service.... DANKE!

Gruß, Axel
Von: Jack Sloane, 13 Februar 2009, 17:31; Antwort: 10
Zitiert von AxelW
Na, das ist doch mal Service.... DANKE! l


muss ich Dir vollkommen recht geben - mit mir (Ideenurgeber) spricht nämlich keiner darüber  :'(

falls hier zufällig jemand ist der bereit ist den besagten Amp gegen Bezahlung für mich zusammenzuzlöten und dann die Stelle zum Anlöten der Lautsprecher kennzeichnen, dann bitte ich um eine PN ......(whistle)

Von: AxelW, 13 Februar 2009, 20:05; Antwort: 11
Hi Jack,

Zitiert von Jack Sloane


muss ich Dir vollkommen recht geben - mit mir (Ideenurgeber) spricht nämlich keiner darüber  :'(

falls hier zufällig jemand ist der bereit ist den besagten Amp gegen Bezahlung für mich zusammenzuzlöten und dann die Stelle zum Anlöten der Lautsprecher kennzeichnen, dann bitte ich um eine PN ......(whistle)



Öhm - ich muss gestehen, dass ich nur den Teil mit dem Link auf den Bausatz gelesen hab - sorry, sollte keine Ignoranz darstellen.

Gruß, Axel

Von: Jack Sloane, 13 Februar 2009, 20:31; Antwort: 12
Zitiert von AxelW


Öhm - ich muss gestehen, dass ich nur den Teil mit dem Link auf den Bausatz gelesen hab - sorry, sollte keine Ignoranz darstellen.



nee, so ist das nicht gemeint - nie   ;D

der thread ist nur 'was stagniert, ich habe doch weder von Lautsprechern nch von Boxenbau die geringste Ahnung und werd es auch nicht weiter verfolgen - nur eben für die Reisegitarre

Von: capricky, 13 Februar 2009, 20:43; Antwort: 13
Hier für Faule: http://cgi.ebay.de/2x25W-CLASS-T-AMP-MODULE-WITH-TRIPATHS-TA2021B-CHIP_W0QQitemZ230325162998QQcmdZViewItemQQptZLH_DefaultDomain_77?hash=item230325162998&_trksid=p3286.c0.m14&_trkparms=72%3A1229%3A1318

SMD möchte ich auch nicht zusammenkleben  :-/

capricky
Von: AxelW, 14 Februar 2009, 08:32; Antwort: 14
Hi zusammen,

Zitiert von capricky
SMD möchte ich auch nicht zusammenkleben  :-/
Jein - ist gar nicht so schlimm, hab da früher viel mit gebaut (in der HF-Technik sind SMDs bisweilen ganz praktisch).

Was mich mehr nervt ist, dass die Bauteile größtenteils unbeschriftet sind (das ist besonders nervig, wenn man Kinder hat, die beim Bauen um einen rumwuscheln) und dass das blöde Hühnerfutter immer gerne der Schwerkraft folgt und dabei durch ein Wurmloch in eine andere Dimension verschwindet und nie wieder gesehen wird.

Na, mal gucken, ich glaub, ich werd mal so ein Teil zusammenlöten und dann berichten.

Was den Zwergenpod anbelangt: Ich bin gestern nach Feierabend noch kurz beim Cream in FFm vorbei gegangen und hab mir so ein Teil geholt.

Zuerst hab ich mir mal die Finger dran verbrannt: nach dem Einlegen der Batterien wurden die nämlich ziemlich schnell sehr heiß. Das muss wohl auch schon davor mal passiert sein, denn die Federn im Batteriefach waren zu kurz (sprich: die hatten sich bei einer derartigen Aktion schonmal verformt....).

Ich sass dann frustriert vor dem Teil und hab beschlossen, dass ich keine Lust habe, bis Montagabend drauf zu warten... Flugs waren die vier Schrauben draussen und offenbarten zwei in der Gehäusekante eingeklemmte Batteriekabel - ein satter Kurzschluss!.

Nachdem der beseitigt war, tat es dann tadellos - ein herrliches Spielzeug.  ;D

Leider ist dann am späteren Abend noch mein Hauprechner verreckt (keine Ahnung, was das Teil hat, er bootet, zeigt den Win-XP Ladeschirm und bootet - Endloschleife) - d.h. ich hab grad keine Zeit zum Experimentieren, sondern ich muss den Rechner erstmal flicken (der Rechner meiner Frau spinnt auch seit einer Weile rum...)

Naja. Ich werd dann mal ein bisschen Rechnerpflege einlegen!

Gruß, Axel
Von: Jack Sloane, 14 Februar 2009, 16:20; Antwort: 15
Zitiert von capricky
weil sie ja stabil bei geringer Schwingungsneigung sein sollte. Der Christian Grassmann hätte da sicher für uns die Lösung - Karbonfaserschaum, oder so


hallo capricky

will da nochmal nachfragen, mein Basiswissen zu Boxen(auf)bau ist gleich null, eine kurze Googel Suche zum Stichwort ist eher ein Hijack als das man der Idee folgen könnte, drum meine Frage

Da sich bei mir die "Box" vermutlich nur aus Sperrholz verwirklichen lässt, es sei denn ich würde das wo in Auftrag geben meine Frage

würde es der erwünschten Schwingungsneigung dienlich sein, wenn man der Sperrholz-Box anschließend eine paar Lagen des Karbonfaser Laminats über-"pinselt" , also Steifigkeit, oder muss das von der Pike auf und unter Berücksichtigung von Faserverläufen gemacht sein?

Grüsse
Jack



Von: Bermann, 14 Februar 2009, 16:56; Antwort: 16
Ach Jack
mach es Dir einfach:
Versteif die die Wände mit dünnen Leisten, dann resoniert das Gehäuse auch nicht.
Das ist erprobt und reicht. (8mm Sperrholz reicht dann)

Gruß Hermann
Von: capricky, 14 Februar 2009, 18:13; Antwort: 17
Mensch Jack, hinter meinem Zitat stand doch "Achtung Ironie"! :-/
Das war doch nur eine Anspielung auf die bekannte Monitorbox Control 1 von JBL, die hat so ein geschäumtes Kunststoffgehäuse (nicht aus Karbonfaserschaum).- mach es wie Bermann sagt 8mm Sperrholz, bei der angestrebten Größe sind auch keine Verstrebungsleisten notwendig, nur ein geschlossenes Boxengehäuse sollte es werden, wegen Basswiedergabe, also zur Vermeidung akustischen Kurzschlusses (frag das jetzt bitte nicht nach).

In meinem ebay link mit dem fertig aufgebauten T-Verstärker gibt der Verkäufer zufällig auch die Control 1 als Tipp, da kannst Du vielleicht sogar Amp und POD einbauen. Der Hochtöner kann ruhig ausgebaut werden, soll ja schließlich ein Gitarrenamp werden.


capricky
Von: Jack Sloane, 14 Februar 2009, 18:48; Antwort: 18
Zitiert von capricky

Das war doch nur eine Anspielung auf die bekannte Monitorbox Control 1 von JBL,


nicht auf "Schwingungsneigung" - ich habe zwar keine Ahnung vom Boxenbau, aber das man Gehause möglichst steif und unbeweglich baut habe ich schon mal irgendwo mitbekommen  ::)

Control 1 - muss ich mir glatt mal die Dimensionen raussuchen

Von: AxelW, 18 Februar 2009, 13:59; Antwort: 19
Hi zusammen,

ich hab mal ein bisschen rumgekuckt - da gibt es ganz lustige Dinge, die mit diesen Tripath Chips zusammengebraten werden können... Hier z.B. ist eine schöne Seite: http://www.41hz.com/.

Ich hab mir bei Ebay den ELV-Satz geschossen. Die 6'' Lautsprecher sind auch bestellt - sobald sich da Neues ergibt, werde ich mich da wieder melden - mal gucken, vielleicht schaffe ich es bis zum Süd-West-Treffen.

Gruß, Axel
Von: AxelW, 20 Februar 2009, 08:28; Antwort: 20
Guten Morgen zusammen,

gestern gegen frühen Abend hat DPD dann gleich zwei Päckchen bei mir abgeliefert...  ;D

Nach dem Auspacken kam dann die große Überraschung: anscheinend waren die Herren beim ELV-Reperaturservice es leid, verbaselte SMD-Lötungen geradezubiegen: das Hühnerfutter ist komplett vorbestückt und reflowgelötet! Dadurch beschränken sich die Lötarbeiten auf die Choker, die Kondensatoren und wenige andere diskrete Bauteile - effektiv ist das Platinchen in 30 Minuten zusammengelötet. Als weiteres Add-on ist in dem Bausatz ein Lautsprecher-Klemmterminal dabei (ist auf den Bildern und in der Beschreibung nicht erwähnt - da scheint es eine gewisse Evolution gegeben zu haben)

Erste Versuche nach erfolgter Bestückung waren dann enttäuschend: es kam gar nix.  :(

Wenig später, nachdem ich dann die 6,3mm Buchse richtig angelötet hatte (nicht an den geschalteten Kontakt  ::) ) tat es dann.

Arg viel Zeit zum experimentieren hatte ich gestern Abend nicht, trotzdem hier mal die Zusammenfassung der ersten Eindrücke:
- Aufbau und Inbetriebnahme sind absolut problemlos und anfängergeeignet.
- die Platine ist professionell gefertigt, solide durchkontaktiert und macht vom Design her einen sehr ordentlichen Eindruck
- der Verstärker hat einige Verhaltensweisen, die ich aus der HF-Technik kenne. Er reagiert auf Berührung und Annäherung. Das Design ist zwar in diesem Bezug schon recht ausgereift, ich denke mal, dass ein paar zusätzliche Ferritringe in den Leitungen und ein paar Massebleche um den Verstärkerchip da noch einiges an Verbesserung bringen werden (um Verstärkerchip ist designtechnisch ein Blechgehäuse vorgesehen - ich denke, dass ich da auch noch eines drumherumbauen werde)
- vom Klang her war ich überrascht. Der Amp klingt sehr klar - die Unzulänglichkeiten meines 10 Euro SC PU, den ich zum Testen verwendet habe, waren sofort zu hören). Mit 'richtigen' PUs klang es dann auch gleich richtig gut.
- die Ansteuerung ist etwas dünn ausgelegt. Bei den SCs könnte etwas mehr Gain am Anfang noch was bringen - leider hatte ich gestern keine Zeit, das Ganze nochmal mit einem Vorverstärker zu beaufschlagen - werde ich aber sicherlich bald nachholen.
-  Was mir dann gleich negativ aufgestossen ist: bei voller Lautstärke brachte die E-Saite den Lautsprecher zum scheppern (dieses parasitäre Mitschwingen, dass mich auch bei dem Marshall FS2 immer so aufregt - da beginnd das aber schon extrem viel früher) - das scheint aber vom Lautsprecher auszugehen, das Verhalten war bei den beiden signifikant unterschiedlich. OK - aktuell liegen sie einfach auf der Werkbank, da muss man mal abwarten, wie das in einem vernünftigen Gehäuse dann klingt.

[edit]Ich hab grad nochmal im Schaltplan nachgeguckt - ich glaube, dass der eine Lautsprecher falsch herum angeschlossen ist - das würde das natürlich erklären....![/edit]

Vorläufiges Fazit: Kein Vergleich zu Verstärkern dieser Art, die ich von 10 Jahren in den Fingern hatte - wobei die 'HF-Verhaltenskomponente' immer noch da ist. Sollte für den Zweck, für den ich es vorgesehen habe aber´durchaus einsetzbar sein.

Ach ja: kurze Warnung: wenn man den Verstärker an die Spannung anklemmt, kommt es bisweilen zu einer Schrecksekunde: Das Teil zieht einen Funken (ok - klar) und die Überlast-Led blitzt kurz auf. Wenn man das aus dem Augenwinkel sieht, sucht man automatisch eine aufsteigende, schwarze Rauchsäule - die dann aber zum Glück nicht kommt...  :B

Mal gucken, ob ich am WE dazu komme, ein Gehäuse zu bauen.

Gruß, Axel
Von: capricky, 20 Februar 2009, 08:57; Antwort: 21
Na das hört sich doch alles ganz gut an!
Zum "HF Verhalten" - das ist doch ein ganz normales Verhalten jedes unabgeschirmten NF - Verstärker im Eingangsbereich, besonders ohne Metallgehäuse. Zum Klang und Scheppern unverbauter Lautsprecher auf dem Arbeitstisch schreib ich lieber nichts (obwohl mir da eine Menge einfällt!  ;D).
Der Eingangswiderstand dieses Amps ist 47kOhm, da kann kein "billiger" und auch kein teurer Pickup klingen, es bedarf einer gitarrenverstärkertypischen Eingangansstufe (oder des Pocket Pods)mit 1Megohm, das ist 20x so hoch und gibt dann die Resonanzeigenschaften der PUs wieder

capricky
Von: AxelW, 20 Februar 2009, 09:12; Antwort: 22
Moin Capricky,

Zitiert von capricky
Na das hört sich doch alles ganz gut an!
Jup. Tut es. War soweit für einen ersten Versuch auch ganz zufrieden.

Zitiert von capricky
(obwohl mir da eine Menge einfällt!)
Immer her damit - ich kenne mich mit Lautsprechern so gut wie gar nicht aus - da kann man nur lernen.

Zitiert von capricky
...es bedarf einer gitarrenverstärkertypischen Eingangansstufe...
Jup - wenngleich SC und Humbucker auch so schon wesentlich anders geklungen haben (wäre ja schlimm, wenn nicht!).
Ansonsten hab ich mich auch gefragt, warum die Eingangsstufe erst das Poti und dann den OP-Puffer hat - wäre es nicht wesentlich sinnvoller gewesen, einen entsprechenden regelbaren Vorverstärker an der Stelle einzusetzen? Ich mein, aktiv ist das ganze eh, da kommt es auf einen weiteren OP auch nicht an, oder? (sagt der, der von NF-Eingangsstufen wirklich gar keine Ahnung hat...)

Gruß, Axel
Von: capricky, 20 Februar 2009, 10:10; Antwort: 23
Zitiert von AxelW


Immer her damit - ich kenne mich mit Lautsprechern so gut wie gar nicht aus - da kann man nur lernen.

Ich machs knapp - ein Lautsprecher kann nur in einerSchallwand oder Box klingen, sonst erleiden alle Frequenzen ( und das sind alle "wohlklingenden") deren halbe Wellenlänge kürzer sind als der Weg zur Rückseite der Membran einen akustischen Kurzschluss.


Zitiert von AxelW
Ansonsten hab ich mich auch gefragt, warum die Eingangsstufe erst das Poti und dann den OP-Puffer hat - wäre es nicht wesentlich sinnvoller gewesen, einen entsprechenden regelbaren Vorverstärker an der Stelle einzusetzen? Ich mein, aktiv ist das ganze eh, da kommt es auf einen weiteren OP auch nicht an, oder? (sagt der, der von NF-Eingangsstufen wirklich gar keine Ahnung hat...)


Na bei einem Massenprodukt kommt es auf jeden Cent an!  ;D
Ein weitereOP oder Vorverstärker häte dem Teil ja seinen universellen Charakter genommen, es gibt ja unterschiedliche Vorstufen für unterschiedliche Quellen.

capricky
Von: AxelW, 20 Februar 2009, 11:48; Antwort: 24
Hi Capricky,

Zitiert von capricky
Ich machs knapp
ok - reicht. Danke, verstanden.

Zitiert von capricky
Na bei einem Massenprodukt kommt es auf jeden Cent an!  ;D
Ja, da war was...

Ich hab grad mal ein bisschen nach Boxenbau-Grundlagenartikeln gesucht... Bin da auf den folgenden Eintrag gestossen: http://www.hifi-forum.de/viewthread-104-5199.html

Ok - nachdem alle Parameter der Lautsprecher soweit bekannt sind, hab ich dann in einem Anfall von Größenwahn das Volumen der Box berechnen wollen: Vg = Vas / (Qtg²/Qts²)-1

Mit Vas= 11.7ltr, Qts=1.19 (beide Werte aus dem Datenblatt) und einem angenommenen Qtg von 0,707 komme ich auf -18 Liter... Hmmm - irgendwie hab ich das noch nicht geblickt.

Ansonsten vermute ich eh, dass derartige Berechnungen für die geschlossene Box sowieso obsolete sind, weil a) zwei Lautsprecher in dem Teil drin sind, und b) die Göße limitiert ist (sonst kann ich den 'Reiseaspekt' wohl eher knicken...)

Naja, man versucht halt sich etwas einzulesen.

Gruß, Axel

Von: capricky, 20 Februar 2009, 12:47; Antwort: 25
Vergiss das einfach mit der Boxenberechnung. Diese Berechnungen gehören zu einer anderen Baustelle, hier geht es nicht um untere Grenzfrequenzen, Linearität und Optimierung des Wirkungsgrads, sondern um den Bau eines leichten, kompakten Reisegitarrenverstärkers, also haben hier andere Kriterien Priorität

capricky
Von: AxelW, 20 Februar 2009, 13:09; Antwort: 26
Hi nochmal,

Zitiert von capricky
Vergiss das einfach...
Zu dem Punkt war ich auch grad gekommen  ;D

Danke & Gruß, Axel

Von: AxelW, 22 Februar 2009, 19:18; Antwort: 27
Guten Abend zusammen,

gestern früh habe ich mal meinen Fundus an Spanplatten gesichtet, und da ich sowieso zum Baumarkt musste, hab ich mir die Teile für die Box auch gleich zuschneiden lassen (ist genauer - ich habe keine Tischkreissäge...)

Und während meine Kinder mit Mama und Oma heute beim Kinderfasching waren, hab ich ein bisschen weitergeschraubt.

Zuerst habe ich die Kreise für die Lautsprecher ausgefräst. Dann kam der erste Versuch des Gitters dran - leider ist die Schablone nix geworden (ich finde es unheimlich schwierig, größere Frässchablonen exakt herzustellen - ich glaube, die nächste Aldi-Dekoupiersäge ist dann doch die meine!). Deswegen hat der Verstärker nun ein 'Bauchbindengitter' (ursprünglich waren nur zwei Quadrate vorgesehen). Das Gitter selbst ist ein Recyclingteil aus einem alten Großrechner (und ich stelle immer wieder fest, wie extrem ungerne ich Alublech bearbeite!). Das Gitter habe ich mit einem Stück schwarzem Tonpapier hinterlegt, weil ich es wieder einmal nicht geschafft habe, die Spanplatte 'einfarbig' abgefräst zu bekommen - die letzten Reste hab ich mit dem Stechbeitel rausgeholt, da war es dann doch optisch wesentlich angebrachter, das dann abzudecken...  ::)

Dann habe ich die Kiste mal halb zusammengeschraubt und hab die Lautsprecher eingesetzt. Soweit alles prima.

Danach habe ich mal probeweise das Laptop-Schaltnetzteil, welche die Box versorgen soll, angeschlossen. Das war dann leider ein Griff ins Klo - das Netzteil brummt zu stark. Versuche, noch einen Spannungsregler vorzuschalten und das alles noch besser Abzublocken sind leider fehlgeschlagen. Wenn ich den Verstärker aus meinem großen Bosch Schaltnetzteil speise, ist alles in Butter, aber das Laptopnetzteil kann ich wohl dafür nicht verwenden.

Kennt hier zufällig jemand eine Quelle für ein kleines Schaltnetzteil 12V 3A? Wäre da sehr dankbar für.

Ich hänge mal Bilder von dem Verstärkerbausatz und dem aktuellen Stand an.

Gruß, Axel
Von: capricky, 22 Februar 2009, 19:27; Antwort: 28
Wie wär es mit einem kleinen verträumten Elkolein zur Siebung der Gleichspannung aus dem Laptopnetzteil, so 4700µF/25V ?  ;)

capricky
Von: zoom, 22 Februar 2009, 19:35; Antwort: 29
Zitiert von AxelW
..
Kennt hier zufällig jemand eine Quelle für ein kleines Schaltnetzteil 12V 3A? Wäre da sehr dankbar für.


http://www.mir-elektronik.de/sonderposten/schaltnetzteil.html

die restlichen 12 V kannst Du ja an einem Spannungsregler verbraten oder machst ±12V draus ;)

Platine ist im Europakartenformat

Achso...zum Bestellen einfach anmailen  ;)
Von: zoom, 22 Februar 2009, 19:38; Antwort: 30
oder das hier?
http://www.mir-elektronik.de/sonderposten/tdk.html
Von: capricky, 22 Februar 2009, 19:48; Antwort: 31
Ich glaube, das Problem ist eher, daß die Schaltnetzteile den PE nicht duchschleifen, dh, es gibt keine Erde (Masse).

capricky
Von: jhgitarren, 22 Februar 2009, 20:01; Antwort: 32
Oder ein Trafo bzw Schaltnetzteil für Halogenlampen benutzen ....

Jörg

Von: AxelW, 22 Februar 2009, 21:09; Antwort: 33
Hallo zusammen,
Zitiert von capricky
Wie wär es mit einem kleinen verträumten Elkolein zur Siebung der Gleichspannung aus dem Laptopnetzteil, so 4700µF/25V ?
Hmmmnein, der hängt schon dran - macht keinen Unterschied.

Aber das Brummen wird leiser, wenn man die Masse mit der Hand berührt, von daher denke ich mal, dass Capricky hiermit
Zitiert von capricky
Ich glaube, das Problem ist eher, daß die Schaltnetzteile den PE nicht duchschleifen, dh, es gibt keine Erde (Masse).
durchaus recht hat (Irgendwo war hier doch noch ein Kaltgerätestecker... *such*)

Ansonsten danke für die Vorschläge.
Zitiert von zoom
oder das hier?
Das zweite sieht besser aus, das erstgenannte ist dann doch wahrscheinlich oversized. Ich hab mal gemessen, was der Amp so zieht, ich denke für die 3A müssten beide Kanäle gleichzeitig vollständig ausgesteuert sein, und das ist eine Betriebsart, für die dieser Verstärker eigentlich nicht vorgesehen ist.
Zitiert von jhgitarren
Oder ein Trafo bzw Schaltnetzteil für Halogenlampen benutzen ....
Könnte man probieren, ich denke aber nicht, das derartige Netzteile auf geringe Störungen optimiert sind, von daher werden die wahrscheinlich grad die EMV-Norm erfüllen und gut (wozu denn auch - der Lampe ist das egal...). Ich habe mit derartigen Dingern aber noch nie gearbeitet, von daher kann ich über die Qualität nur Vermutungen anstellen.

Mal schauen.

Gruß, Axel

Von: zoom, 22 Februar 2009, 21:18; Antwort: 34
meistens ist es so: je höher der Wirkungsgrad desto schlechter die EMV. Und wenn dann die ganze Entstörelektronik hinten dran hängt  (Drosseln, Kondensatoren...) sieht der Wirkungsgrad auch nicht besser aus ;) Bei Schaltreglern ist ein gutes Layout essentiell, das zu beurteilen ist bei fertigen Platinen nicht ganz einfach.  :-/ Da hilft dann nur ein Oszi und Rauschspannung messen
Von: AxelW, 23 Februar 2009, 09:16; Antwort: 35
Hallo zusammen,

also, ich hab mal ein bisschen rumgeguckt.

Die Halogenlampentravos ('elektronische Trafos') sind vollkommen ungefiltert - die Regelfrequenz wird mit abgegeben - das dürfte undiskutabel sein.

Ansonsten teilen sich die Schaltnetzteile in galvanisch getrennte und eben solche mit Masseverbindung auf. In die erste Klasse fallen just alle Laptopnetzeile mit Eurostecker.  :-/

Hab grad mal geschaut. Ein 'echter' 12V Travo mit entsprechendem Sekundärstrom und ein 12V 3A Regler würden insgesamt nochmal mit ~30 Euro und ~800g zusätzlichem Gewicht zu Buche schlagen - und ne Heizung hab ich dann wenigstens auch gleich mit eingebaut...  >:(

Hmmm - mal schauen, ob man das Laptop-Teil zusätzlich erden (oder zumindest schirmen) kann - das muss ich aber mal in Ruhe ausmessen - dem Schaltnetzteil traue ich nicht über den Weg.

Gruß, Axel
Von: AxelW, 23 Februar 2009, 21:15; Antwort: 36
Sooo, guten Abend,

nachdem die Gören im Bett waren hab ich mich noch ein bisschen mit meinem Brummerle beschäftigt. Wenn man das SNT aus dem Gehäuse holt, dann kommt da eine richtig nette Platine raus - beschriftet und alles nur vom Feinsten. Und wenn man sich die Platine anguckt, dann ist da auch alles drauf, was so im Internet zum Thema 'Entstören von SNTs' zu finden ist....  Also: Nix zu gewinnen hier. :-/

Ich hab dann noch ein bisschen an dem Verstärker rumgebaut - C hier, Drossel da, Metallkistchen um den Chip usw. Es wurde zwar besser, aber gut war immernoch was anderes. Primär war zu merken, dass das Berühren der Masse das Brummen schon sehr gedämpft hat. Auch scheint das Geräusch von der Eingangsseite her einzustreuen - sobald man einen C über die Eingänge legt (war in dem Fall ein 10nF pro Eingang nach Masse) war das Brummen zwar immer noch da, aber dann doch schon recht ordentlich bedämpft - nur wer will schon einen C im Eingang haben...  :X

Für Ruhe hat dann ein 10nF vom PE auf die Masse des Verstärkers gesorgt - also: Capricky hatte mal wieder recht.

Konsequenz: Das Teil bekommt einen Kaltgerätestecker und ich werde die Masse des Verstärkers über einen 10nF und einen recht hochohmigen Widerstand an den Schutzleiter klemmen - ist irgendwie unschön, aber anders sehe ich nicht, dass ich den Amp anders vernünftig mit 3A versorgt bekomme...

Für bessere Vorschläge stehe ich gerne offen!

Gruß, Axel
Von: capricky, 24 Februar 2009, 22:08; Antwort: 37
Zitiert von AxelW


Konsequenz: Das Teil bekommt einen Kaltgerätestecker und ich werde die Masse des Verstärkers über einen 10nF und einen recht hochohmigen Widerstand an den Schutzleiter klemmen ...

Für bessere Vorschläge stehe ich gerne offen!


:o Wieso Widerstand und Kondensator? Einfach direkt den PE an Masse, dazu ist er doch da. Verwechselst Du den mit N?

capricky
Von: AxelW, 25 Februar 2009, 07:42; Antwort: 38
Moin Capricky,

Zitiert von capricky
:o Wieso Widerstand und Kondensator? Einfach direkt den PE an Masse, dazu ist er doch da. Verwechselst Du den mit N?

Jein, naja, eigentlich nein, recht hast Du trotzdem... Hab mir gestern Abend auch schon überlegt, das das übertrieben ist. Genaugenommen kam mir der Gedanke, als ich die 6.3er Buchse in das (geerdete) Front-Alublech einschraubte.... - manchmal macht man sich einfach zuviel Kopp.

Ist Blödsinn. Ist wohl durch zuviel Lesen über 2-poliges Rumentstören entstanden (von daher hast Du mit Deinem Bezug auf N dann auch wieder irgendwo recht  ::) ).

Und ich stelle immer wieder fest, wie lange es her ist, dass ich aktiv gelötet hab - ich werd doch langsam alt... *seuftz*

...und es ist absolut unmöglich, mit einem 15W Lötkolben ein Weissblechgehäuse so an Masse anzulöten, dass man ob des Anblicks der Lötstelle keinen Krampf bekommt - meine treue 70W Bratpfanne, die ich für sowas eigentlich immer benutzt hab, mag irgendwie nicht mehr anheizen...  :(

Gruß, Axel
Von: capricky, 25 Februar 2009, 08:22; Antwort: 39
Die Eingangsbuchse gleich am Frontblech zu erden, ist milde ausgedrückt auch eher suboptimal. Die sollte massetechnisch isoliert eingeschraubt werden und dann an einem Sternpunkt, wohin auch alle anderen Masseleitungen laufen, zusammengefasst werden (hier an Verstärkern ist das wichtig, an Gitarren übrigens nicht, auch wenn das immer wieder erzählt wird). Der PE sollte etwas daneben einen einen eigenen Erdungspunkt bekommen (das ist so Vorschrift). Klar, ein 15 Watt Kolben lötet da nicht direkt auf das Weißblech, aber Du kannst ja Lötösen anschrauben, oder mit der Laubsäge ein kleines "U" ins Blech sägen und die so entstandene Lasche nach oben biegen und als Lötöse(n) nutzen. Nur mal so als kreative Hilfestellung.

capricky
Von: AxelW, 25 Februar 2009, 09:19; Antwort: 40
Hi Capricky,

Zitiert von capricky
Die Eingangsbuchse gleich am Frontblech zu erden, ist milde ausgedrückt auch eher suboptimal.
Jup - das meinte ich mit 'ist lang her' - je länger ich dran rum schraube, desto mehr von dem Zeugs kommt wieder...

Die Buchsen sind komplett aus Metall - die lassen sich nicht isoliert montieren. Da hätte ich dann isolierte kaufen müssen.

Und da ich den PE ja nun hab, werd ich denn auch entsprechend an alles Metallene anschrauben - nach Vorschrift wirds trotzdem nicht gehen, da ich ja das Netzteil über einen dafür nicht zulässigen Anschluß betreibe...

Auf die Methode mit den Lötlaschen bin ich dann auch wieder gekommen - da hatte ich das Weissblech aber schon soweit angebraten. Jetzt bleibt es so, bis ich wieder einen dickeren Lötkolben hab - erfahrungsgemäß machen Nacharbeiten das nicht besser...

Aber nochmal: Meinst Du, es ist notwendig, die Buchsen isoliert zu verbauen?

Gruß, Axel
Von: capricky, 25 Februar 2009, 10:11; Antwort: 41
Zitiert von AxelW

Aber nochmal: Meinst Du, es ist notwendig, die Buchsen isoliert zu verbauen?


Na das ist in Verstärkern einfach eine "brummhygienische" Grundregel wie: "Vor dem Kaxxen und nach dem Essen, Händewaschen nicht vergessen!" oder so ähnlich  ;)
Du kannst natürlich auch den Sternmassepunkt in die unmittelbare Nähe der Eingangsbuchsen legen, dann ist beinahe wieder alles gut, nur häufig ist das verdrahtungstechnisch sehr unpraktisch. Ansonsten gibt es bei Tube Town Isolierscheiben für ein paar Cents (Switchcraft), Du wirst ja sicher noch was bestellen müssen, weil Du irgendwas vergessen hast (die beginnende Altersdemenz), ich spreche aus Erfahrung  :-/.

capricky
Von: AxelW, 25 Februar 2009, 12:18; Antwort: 42
Hallo nochmal...

...ok. Ich bau isolierte rein.

Also, ich werde dann neben dem Schaltnetzteil ein Metallbrücke einbauen, da die beiden Festspannungsregler draufklatschen (das SNT hat 15V, das geht laut Spec des Tripath zwar grad noch, aber riskieren mag ich es dann auf Dauer doch nicht) und werde diese Klemme dann gleich auch als Massepunkt benutzen.  Der zweite Regler läuft auf 9V und ist zur Versorgung des Pods.

Muss man dann die Chassis der Lautsprecher auch an PE anschliessen? Eigentlich ja, oder?  :X

Gruß, Axel
Von: capricky, 25 Februar 2009, 15:03; Antwort: 43
Zitiert von AxelW


Muss man dann die Chassis der Lautsprecher auch an PE anschliessen? Eigentlich ja, oder?  :X

Gruß, Axel


Es schadet nichts, es hilft auch nichts.
Vor mir liegt gerade ein 2x12 Combo auf dem OP-Tisch mit LP Chassis an Masse, das dient auf alle Fälle der Verwirrung  ::)

capricky
Von: AxelW, 26 Februar 2009, 07:16; Antwort: 44
Guten Morgen.

Zitiert von capricky
Vor mir liegt gerade ein 2x12 Combo auf dem OP-Tisch mit LP Chassis an Masse, das dient auf alle Fälle der Verwirrung  ::)
Jup - was ist das denn (also das LP-Chassis)?

Designtechnisch war der gestrige Abend ein Reinfall - die Kiste ist jetzt blau (was ok ist) - aber der Griff hat was von oberbayrischer Donnerbalkentür... Naja. Manchmal sollte man sich einfach mal mehr Zeit nehmen (Mein altes Kriegsleiden - passiert mir zwar nicht mehr so oft wie früher, aber ab und zu reisst es mich dann doch wieder...)

Bilder gibts erstmal nicht - da muss ich vorher erst nochmal mit mir und meinem Geschmack zu Gericht sitzen...  :X

Gruß, Axel
Von: capricky, 26 Februar 2009, 08:36; Antwort: 45
Zitiert von AxelW


Jup - was ist das denn (also das LP-Chassis)?



Man sagt zu den Blechkisten, auf denen Verstärker aufgebaut sind und zu Lautsprechern Chassis. Um nicht  mißverstanden zu werden ( :-/), hätte ich wohl lieber LSP- Chassis schreiben sollen

capricky
Von: AxelW, 26 Februar 2009, 09:03; Antwort: 46
Moin Capricky,

Zitiert von capricky
Um nicht  mißverstanden zu werden ( :-/), hätte ich wohl lieber LSP- Chassis schreiben sollen
Oh *vomSchlauchRuntersteig*  ::)

Gruß, Axel
Von: AxelW, 03 März 2009, 07:44; Antwort: 47
Hurga!

Lefty strikes again.  :X

...ich hab ja schon fast gedacht, dass ich diesmal mein Trauma bzgl. Alu-Frontplatten überwunden hätte. Es schien ja auch so. Die Bohrung für die LED passte - überhaupt: alle Löcher sind am richtigen Platz und haben die richtige Größe. Ich habe das Teil diesmal nicht spiegelverkehrt angerissen. Nichtmal das Blech hab ich beim Sägen verbogen.

...dann hab ich die Schutzfolie abgezogen - da war er, der Grat, der es am Senker vorbeigeschafft hatte - er war nicht groß, aber er war da.... Und nun hab ich einen wunderschönen, 7cm langen, tiefen Kratzer in der Oberfläche.  ::)

Ansonsten war es eigentlich ok. Das Netzteil ist fertig und tut, soweit passt auch alles in den Kasten rein und es brummt nicht mehr. Jetzt muss ich noch den zweiten Kanal verkabeln und die Rückwand anschrauben. Dann noch Füsse dran und das sollte es gewesen sein.

Fleissaufgabe ist dann der Impedanzwandler für den zweiten Kanal. Mal sehen.

Ach ja - irgendwas muss ich mir noch bzgl. des LS-Gitters einfallen lassen - das schnarrt in den tiefen Tönen mit - lästig.

(Bilder gibts, sobald ich mich wieder abgeregt hab!)

Grunz, Axel
Von: capricky, 03 März 2009, 08:01; Antwort: 48
Zitiert von AxelW

Fleissaufgabe ist dann der Impedanzwandler für den zweiten Kanal. Mal sehen.



Dit vasteh ick nich!  :-/
Ist der Minipod nicht stererejo?

capricky
Von: AxelW, 03 März 2009, 08:23; Antwort: 49
Moin Capricky,

Zitiert von capricky
Dit vasteh ick nich!  :-/
Ist der Minipod nicht stererejo?
Hmmnö: (...)The back panel is equipped with a ¼-inch guitar input, a ¼-inch mono Amp output, (...)

Der Eingang für die Begleitmusik ist stereo, though...

[edit]Haltstop: (...) stereo Direct Out/Phones output (...) - hm - das muss ich mir mal überlegen...![/edit]

Gruß, Axel

P.S.: Das Handbuch und das 'Referenzhandbuch' von dem Teil sind zum davonlaufen...
Druckerfreundliche Seite generiert: 06 September 2010, 10:31