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Gearbuilder-Forum / E-Gitarren / Bauthread: Lil'Stripes (Solidbody Nylonstring)
Von: AxelW, 08 November 2009, 09:17
Hallo zusammen,
nachdem ich mir die Teile für
'Whitey Brown' nun schon seit geraumer Zeit angucke, und mich immer noch nicht traue, damit anzufangen, hab ich mich entschlossen, ein weiteres Übungsprojekt einzuschieben...
Die Eckdaten:
- 580mm Mensur mit einem flachen Palisandergriffbrett (Brett und Schlitze von Trinkweinfix)
- Nylonstrings (Stringh-through) mit Fensterkopf (Mechaniken sind von Stagg - die Knöpfe sind hässlich, mal gucken, ob man die ersetzen kann...)
- Hals aus Esche (Neck-through, ebenfalls aus Beständen) - in den Hals werde ich einen Carbonstab von Trinkweinfix einbauen - ist zwar wahrscheinlich oversized, aber sicher ist sicher.
- Solidbody aus Esche/Mahagoni (aus dem Bestand meiner Großeltern)
- B-Band A11 Transducer & Preamp (hab ich mir bei
ebay günstig geschossen).
Die Anregung war dieses Schätzchen
hier - und die Tatsache, das ich aktuell lieber Nylons spiele als Stahlseiten. Desweiteren klampfen meine Kinder desöfteren auf meiner Framus 50/I herum - die Mensur kommt Kinderhänden durch durchaus entgegen - leider hat auch die Stahlsaiten...)
Das Eschenholz hatte ich mir von meinem Großonkel auf Beschreibung zusägen und hobeln lassen - die Informationsübertragung hat dabei leider nur 'medium' geklappt, von daher werde ich das Holz zusammen mit einem Mahagoniblock aus den 70ern für einen Korpus mit Neck-through benutzen.
Das Mahagonibrett für die Kopfplatte hab ich von einem Freund geschenkt bekommen - von jenigem hab ich mir auch eine kleine Hobelmaschine von Wolfcraft mit 150mm Schnittbreite ausgeliehen - und im Überschwang, endlich eine (wenn auch kleine) Hobelbank zu haben, habe ich das Brett dann auch gleich viel zu dünn gehobelt (E-Gitarren haben 15mm, Fensterköpfe haben 20mm :B) - mal sehen, was man da machen kann.
Zum Thema Hobelmaschine: Wie verhindert man, dass beim Hobeln der letzte cm tiefer gehobelt wird, als der Rest? Ich hab schon versucht, am Ende nur noch vorne aufzudrücken, aber irgendwie klappt das noch nicht.
Soweit mal - ich hänge noch ein paar Bilder vom Holz an. Bislang hatte ich vor, die den Body erst nach der Formgebung (und vor dem Shaping) zuammenzukleben - vorher wollte ich auch den Hals grob fertig haben - d.h. bislang sind nur die beiden äußeren Streifen verleimt.
Gruß, Axel
Von: AxelW, 10 November 2009, 20:42; Antwort: 1
Guten Abend,
am Sonntag hab ich den Body entworfen und die Schablone hergestellt.
Nachdem ich dann gestern meine Fräse zu einem Pin-Router umgebaut habe, habe ich heute mal die Seitenteile des Bodys zuerst mit der Stichsäge und dann mit der Fräse in Form gebracht.
Gelernt habe ich dabei, das Presspappe sich nicht als Schablonenmaterial eignet. Desweiteren (mal wieder) dass man immer schön gegenläufig arbeiten muss - wenn man keine unerwünschten Beschleunigungen des Werkstücks erleben will. Ansonsten ging meine Pin-Router-Premiere recht problemlos... Ok, es gibt eine große und ein paar kleinere Macken, aber nix, was nicht in irgendwelchen Shapings verschwinden kann.
Das Eschenholz ist im übrigen sch***hart - auf das Shaping des Halses freue ich mich jetzt schon.
Ansonsten ist der Preamp mit dem Pickup gekommen. Hab nur kurz die Funktion geprüft, scheint zu tun und macht auch sonst einen ordentlichen Eindruck.
Was die Form des Bodys anbelangt: Das war diesmal ein ganz kurzer Aufwasch - ich habe einen Stratbody als Grundlage genommen und war innerhalb von 45 Minuten fertig... Manchmal klappts einfach.
Als nächstes muss ich mir einen Kopfplattenrohling basteln. Bin am überlegen, ob ich dafür ein Brettchen aus 5 Streifen (ähnlich dem Aufbau des Bodys) zusammen leime - mal gucken.
So. Für heute bin ich zufrieden.
Gruß, Axel
Von: Poldi112, 11 November 2009, 04:53; Antwort: 2
Die Form sieht gut aus, bin gespannt wie es weiter geht. Die Kopfplatte würde ich einteilig aus dem Mahagoni machen, höchstens 3teilig: Mahagoni, Esche, Mahagoni.
Von: AxelW, 11 November 2009, 12:27; Antwort: 3
Hallo zusammen,
Die Form sieht gut aus, bin gespannt wie es weiter geht.
Danke! :)
Die Kopfplatte würde ich einteilig aus dem Mahagoni machen, höchstens 3teilig: Mahagoni, Esche, Mahagoni.
Die Streifengeschichte ist aus der Not geboren - ich muss kleben, wenn ich nicht schon wieder irgendwo Holz organisieren will... Aber das Argument klingt vernünftig, werde mal drüber nachdenken.
Ansonsten sieht meine Planung aktuell so aus (ist mehr so ein Brainstorming...):
- das Design für die Kopfplatte konkretisieren
- Plexiglas für die Schablone auftreiben
- Schablone für die Kopfplatte herstellen
- Rohling für Kopfplatte aus Mahagoni/Eschenresten herstellen
- Hals für die Schäftung anfräsen (15°)
- Kopfplatte mit Pinrouter fräsen
- Löcher für Mechaniken bohren
- Hals 'halbieren' (will meinen: den Teil wegsägen, den ich für den 'freistehenden' Teil nicht brauche)
- Kopfplatte anleimen
- Kopfplatte auf der Griffbrettseite bündig fräsen
- Kanal für Carbonstab fräsen
- Carbonstab einkleben
- Schablone zum Bündigfräsen des Halses herstellen
- Hals mit Griffbrett bündig fräsen
- Halsdots und evtl. Griffbrettinlays einbauen
- den Anteil des Halses, der im Body verbleibt, rechts und links planfräsen, anschliessend auf Bodystärke planfräsen (der Halsrohling ist noch ca. 6mm stärker, das mag ich nicht wegschleifen...).
- Schablonen für das E-Fach herstellen (Deckel und Cavity)
- E-Fach fräsen
- Schablone für Buchse (7ender-Strat-Style oval von vorne) anfertigen
- Loch für Buchsenplatte fräsen
- Löcher für drei Potis bohren (Volume, Treble, Bass)
- Shapings, die VOR dem komplettieren des Bodys gefräst werden sollten fräsen/raspeln/feilen
- Hals und Body verleimen
- Body unten und am Halsansatz nachrouten
- Bodyshaping abschliessen
- Body schleifen
- Kabelkanal für Pickup von Brücke zur Cavity bohren
- Griffbrett aufleimen
- Griffbrett schleifen
- Griffbrett bundieren
- Bünde abrichten
- Brücke bauen (ok, den muss ich noch in Einzelteile aufspalten)
- Löcher für Saiten durch Body bohren
- Noch zu entscheiden: Halteblech von unten für Saiten vs. 8er Knoten
- Body ölen
- Body schleifen
- (Repeat until glatt)
- Elektrik einbauen
- Mechaniken montieren
- Saiten drauf
- Brücke ausrichten
- Spielen (höhö!)
...na, da bin ich wohl noch ne Weile mit beschäftigt...
Gruß, Axel
Von: Poldi112, 11 November 2009, 15:26; Antwort: 4
Zitat: ...na, da bin ich wohl noch ne Weile mit beschäftigt...
Ja, ich denke, so 4-5 Stunden wird Dich das beschäftigen ;D
Von: AxelW, 11 November 2009, 20:28; Antwort: 5
Hallo nochmal,
hab grad mal den funktionalen Teil der Kopfplatte ins Reine gezeichnet und anschliessend noch ein bisschen händisch drin rumgeschmiert... (Ich liebe 2B-Bleistifte!).
Ach ja: ist dann doch nur dreistreifig geworden: aussen 2x Mahagoni, innen Esche - ist in der Skizze angedeutet.
...ansonsten bin ich ich schwer am Grübeln, wie ich die Kanten der Schablone wirklich grade bekomme - irgendwie werde ich das wohl fräsen müssen (wenn ich das händisch aussäge, gibt das wieder eine Berg- und Tallandschaft :-/)
Gute Nacht, Axel
Von: Jack Sloane, 11 November 2009, 20:50; Antwort: 6
- irgendwie werde ich das wohl fräsen müssen (wenn ich das händisch aussäge, gibt das wieder eine Berg- und Tallandschaft :-/)
Hallo Axel
Du machst Dir glaube ich zuviel Sorgen, das geht mir auch oft so ...
eine 10mm Sperrholzschablone schleift sich im Vergleich zu unseren Tonhölzern wie Butter -
ein harter Klotz ist muss, und lange Bahnen durchziehen, dann wird das so perfekt wie Du es sehen willst ;D
Man zeichnet das ja zuerst auf, sägt immer mit etwas Überstand und schleift dann auf die 2B ;) Bleistiftlinie - probers einfach mal, Wellen gibt es nur wenn Du das Schleifpapier auf die Finger legen würdest. Wenn Du Acryl schleifen willst, dauert es zugegebener Maßen etwas länger, ist aber im Prinziep das Selbe
Den Fingertest macht man dann mal blind und nach einer aingelegten Pause um zu fühlen wo noch ne Welle ist, aber Du wirst Dich wundern wie schnell die doch weg geht ;D
Der Trick ist mMn wirklich der harte Klotz in verschiednen Größen, für die Rundungen benutzte ich eine abgesägtes Stück alten Besenstil und manchmal ein 5mm Durchmesser Alurohr, damit aber auch nur mit etwas Drehbewegung entlang der horizontalen Schleifstrecke, nicht vertikal sonst schleift Du natürlich eine Welle im Radius des Schleifrohrs
Grüsse
Jack
Von: AxelW, 12 November 2009, 08:24; Antwort: 7
Moin Jack,
ich bin halt ein alter Schlamper - u.a. wollte ich das in diesem Projekt mal bekämpfen, in dem ich besser plane und mich in Geduld übe - eigentlich heisst es immer, dass das im Alter besser wird, aber irgendwie...
Ich denke, ich werde zumindest die inneren Kanten fräsen - präzises Schleifen ist eh sowas, was mit vollständig abgeht - meine Fräse kann das besser als ich.
(Und ja, ich hab mir auch für den Body vorgenommen, ihn wirklich so lange zu schleifen, bis er glatt ist - ist auch ein Novum... Diesmal kann ich mich halt nicht mehr mit meinem Standardargument rausreden, dass es ja nur ein Prototyp ist...)
Und wenn Ihr versprecht, nicht zu lachen, poste ich bei Gelegenheit ein Bild von meiner Fräse...
Gruß, Axel
Von: LesPaule, 12 November 2009, 11:56; Antwort: 8
Und wenn Ihr versprecht, nicht zu lachen, poste ich bei Gelegenheit ein Bild von meiner Fräse...
Hier wird nichts versprochen, wir sind ja keine Politiker... ;) Also runter mit den Hosen und her mit dem Bild ;D ;D
Gruß Tommi
Von: AxelW, 13 November 2009, 08:24; Antwort: 9
Moin Tommy,
Hier wird nichts versprochen, wir sind ja keine Politiker... ;) Also runter mit den Hosen und her mit dem Bild ;D ;D
Wenn man schhon so charmant aufgefordert wird... ::)
Das Ganze besteht aus einem alten Bundeswehrschreibtisch, einem Kreuztisch von ebay (bei dem ich mich immer noch ärgere, dass ich nicht doch die Nummer größer genommen habe, das wären nur 50 Euro mehr gewesen, aber ich hatte Angst, das 65kg für meinen Kleinkram dann doch oversized sind) und eine Z-Achse (ebenfalls von Ebay). Ein Drehteil habe ich anfertigen lassen (Die Schraube, die die Z-Achse mit dem Kreuztisch verbindet).
...was fehlt ist der Aufsatz, der die Z-Achse wie bei jeder vernünftigen Fräse von oben (und am besten schwenkbar) auf den Kreuztisch bringt - dazu existieren Planungen, mehr noch nicht).
Aktuell benutze ich das Teil meistens, indem ich das Werkstück, welches auf einer Führung befestigt ist, am Fräser vorbeischiebe, d.h. ich benutzte meist nur die X und Z Achse.
Die Wiederholgenauigkeit ist so lala - Wenn man das Teil mit seinen typischen Gewindespielen kennt, bekommt man es normalerweise hin - ist halt nur für Holz, die Metaller werden bei dem Anblick mit Sicherheit herzhaft lachen müssen...
Gruß, Axel
(Update zur Gitarre folgt im dann gleich...)
Von: AxelW, 13 November 2009, 09:06; Antwort: 10
Hallo nochmal,
gestern Abend war ich nicht ganz so zufrieden mit meiner Arbeit, aber immerhin ging es voran - Showstopper sind zum Glück keine dabei gewesen.
Ich habe
- den Hals grob auf Länge gesägt
- den 'Stirnfläche' des Halses exakt winklig gefräst (das brauch ich zum Schäften der Kopfplatte)
- den 'Griffbrettteil' des Halses halbiert (und dabei ein wunderschönes Brettchen Esche für die Kopfplatte gewonnen)
- den 'Bodyteil" des Halses auf die Stärke des Korpus gebracht. Das habe ich zuerst mit der Hobelbank probiert (da der Knüppel mit 6cm für meinen 45mm Fräser zu breit ist). Dabei hab ich dann entdeckt, dass im unteren Teil des Halses ein gut versteckter Ast sass, der dann prompt und sehr unschön ausgerissen ist. Den Rest hab ich dann doch mit der Fräse gemacht, das Resultat ist, da ich das Werkstück umschlagen musste, eher medium (ich hab eh den Eindruck, dass das Shaping sowieso prinzipell von den zu kaschierenden Fehlern bestimmt sein wird...)
- dann habe ich noch die Seiten des unteren Halsteils plangefräst und mir dabei noch eine schiefe Kante eingefangen - ich hake das mal unter 'Design' ab, am Hals ist zum Glück noch genug Luft, um die Schräge noch wegfräsen zu können.
Beim provisorischen Zusammenlegen und nachmessen ist mir dann noch ein Denkfehler aufgefallen - ich war ganz automatisch davon ausgegangen, dass der Halsansatz am 12. Bund erfolgt (ist doch ne Nylonstring, oder?). Zum Glück hab ich die Brücke mal eingezeichnet. Diese wäre dann ziemlich weit unten gelandent. Das wäre dann wahrscheinlich grad noch so gegangen, aber gefallen hat mir das nicht. Deswegen hab ich den Halsansatz jetzt nach unten verlagert (wozu hab ich schliesslich einen Carbonstab?). Dabei hab ich dann gemerkt, dass das Griffbrett ruhig noch ein paar Schlitze hätte mehr haben können (das war ja ursprünglich für meine Framus Sport 50/I geplant, und ide hat nach dem 18. Bund das Schalloch...). Vielleicht säge ich da noch ein paar Bünde nach - leider habe ich nicht das richtige Werkzeug dafür...
Und ach ja: er als erster die dicke Fräsmacke auf der Rückseite sieht, darf sich freuen. ;D
Gruß, Axel
Von: AxelW, 15 November 2009, 18:49; Antwort: 11
Guten Abend,
am Wochenende ist wieder ein bisschen was passiert.
Zum Einen hab ich die Schablone für den Hals gemacht und den Hals damit bündig gefräst und zum Anderen habe ich die Schablone für den Fensterkopf erstellt und ihn dann auch gleich noch gefräst (Mahagoni fräsen macht Spaß!).
Die Kopfplatte ist jetzt doch aus einem einzigen Stück Mahagoni entstanden - für Streifen war mir das doch zu filigran (und das Eschenholz zu widerborstig). Das Design mit den Hörnchen hab ich schliesslich doch verworfen - die Reaktionen waren doch ein bisschen zu kontrovers.
...und die 15° Schräge für die Schäftung hab ich auch gefräst.
Gruß, Axel
Von: AxelW, 16 November 2009, 09:51; Antwort: 12
Hallo zusammen,
mal eine Frage an die Akkustik-Bauer: Die 'Seitenstege' in meinem Fensterkopf sind noch ca. 7mm stark - irgendwo im Prozess zwischen CAD und Schablone hab ich da pro Steg gut 1.5mm verloren... Als ich den Kopf gestern dann gegen das Original gehalten habe, ist es mir aufgefallen...
...jetzt hab ich Bedenken, ob das hält. Ok, die Kopfplatte hat Arbeit gemacht, aber jetzt könnte ich noch eine neue bauen - wenn das Teil erst verleimt ist, gibt es kein zurück mehr...
Was meint Ihr?
Danke im Voraus!
Gruß, Axel
Von: crosshill, 16 November 2009, 11:03; Antwort: 13
ich bin zwar kein akustikbauer, aber 7mm hab ich an einer Nylon hier auch gemessen. Scheint also nich unüblich zu sein.
mfg
Von: AxelW, 16 November 2009, 21:19; Antwort: 14
Guten Abend, zusammen...
ich bin zwar kein akustikbauer, aber 7mm hab ich an einer Nylon hier auch gemessen. Scheint also nich unüblich zu sein.
Danke für die Auskunft - ich hab mich entschlossen, es einfach mal zu probieren (wie bei so vielem in diesem Projekt). ;)
Ansonsten habe ich heute den Halsansatz gefräst, die Kopfplatte weiter geschliffen und die Löcher für die Mechaniken gebohrt. Letzteres war nicht so klasse, aber am Ende war das Resultat dann doch besser als erst erwartet (zwischendurch war ich der Meinung, dass ich dann doch noch einen zweiten Kopf machen muss). Das Holz neigt zum Splittern und Reißen, dass ist dann bei Verwendung von 10mm Bohrern (die Guten für Holz) leider vorprogrammiert.
Für die 'Random Statistiker' unter Euch: die Mechaniken (sind von Stagg) wiegen solo je 66g, der Kopf komplett aktuell 237g (fragt mich nicht, wieso ich das gewogen hab, aber da stand grad ne' Waage rum und ich musste an die Kopflastigkeit früherer Gitarren meinerseits denken...
...und so ein 'halsloser' Kopf hat was von der Addams Family - das Eiskalte Händchen... ;D
So, ich denke mal, jetzt wird es erst einmal ein paar Tage dauern - aber mal schauen.
Gruß, Axel
Von: Poldi112, 18 November 2009, 04:46; Antwort: 15
Das "eiskalte Händchen" sieht ja klasse aus.
Von: AxelW, 18 November 2009, 08:51; Antwort: 16
Hallo zusammen,
Das "eiskalte Händchen" sieht ja klasse aus.
Danke - allerdings ist das Photo auch gnädig...
Ansonsten hab ich den Kopf gestern abend noch an den Hals geleimt - war ein lustiges Schraubzwingenpuzzle (Bild folgt später). Wenn heute alles klappt, kann ich heute Abend noch ein bisschen weitermachen - die nächsten Schritte wären das Planfräsen des Kopfplattenansatzes, das Fräsen des Kanals für den Carbonstab und das auf Maß fräsen des Griffbretts...
...und dann muss ich mir noch überlegen, wie ich noch ein paar Bundschlitze in das Brett reinbekomme...
Gruß, Axel
Von: AxelW, 18 November 2009, 20:39; Antwort: 17
Guten Abend,
also, das Folgende ist passiert:
- der Kopf wurde an den Hals geleimt
- der dabei entstandene Ansatz wurde plangefräst
- der Kanal für den Carbonstab wurde ebenfalls gefräst
- und der Carbonstab wurde eingeklebt
Ich weiß, das Uhu Endfest Plus 300 phantastische Eigenschaften hat, und ich habe das Zeug auch schon oft im Gebrauch gehabt - das ändert aber nix an der Tatsache, das ich die Verarbeitung von dem Bäpp absolut nicht leiden kann - das klebt immer genau da, wo es nicht hingehört (ok - das gilt für alle Kleber). Ich hatte den Rest des Halses mit Paketband abgeklebt, damit sich die Sauerei in Grenzen hält, das hat zum Glück auch ganz gut funktioniert.
Bilder hängen an.
Ach ja: Was mich ein wenig irritiert, ist, das hier so wenig Kommentare kommen... Ich bin an konstruktiver Kritik absolut interessiert, und das, was ich hier grad treibe ist in weiten Strecken Neuland... Also, wenn mein Gelaber gar nicht interessiert, ich zuviele Bilder reinstelle o.ä., dann sagt bitte was...
Gruß, Axel
Von: Wasduwolle, 18 November 2009, 20:54; Antwort: 18
Meine Haltung kann ich nur als zurückhaltende Neugier beschreiben.
Sieht gut und auch einwenig abgefahren aus, was du da machst.
Bin gespannt wie es weiter geht
Grüsse
Wasduwolle
Von: Poldi112, 19 November 2009, 04:58; Antwort: 19
Zitat: Ach ja: Was mich ein wenig irritiert, ist, das hier so wenig Kommentare kommen... Ich bin an konstruktiver Kritik absolut interessiert, und das, was ich hier grad treibe ist in weiten Strecken Neuland... Also, wenn mein Gelaber gar nicht interessiert, ich zuviele Bilder reinstelle o.ä., dann sagt bitte was...
Mach Dir keinen Kopf, Dein Gelaber interesiert, und Bilder sind immer gut. Wie oben schon gesagt ist das bei vielen hier wahrscheinlich zurückhaltende Neugier. Also mach weiter so.
Von: AxelW, 19 November 2009, 10:04; Antwort: 20
Hallo zusammen,
na, dann mach ich einfach mal so weiter... :)
Kleiner Nachtrag zum Einkleben des Carbonstabes: Als ich das Ganze gegen später nochmal kontrolliert habe (irgendwie hatte ich die Panik, dass der Carbonstab 'aufschwimmt' und dann aus dem Hals raussteht) stellte ich fest, dass sich an einigen Stellen Luftblasen gebildet haben - nix wüstes - ich hab mich nur gewundert, wo die herkamen.
Heute Morgen hab ich dann gesehen, dass der Kleber wirklich noch geflossen ist, d.h. am unteren Ende des Stabes ist wieder eine freie Stelle - obwohl ich das komplett gefüllt hatte. Naja, Das nur als Randbemerkung, ich glaube nicht, dass das einen Unterschied macht.
Der nächste Schritt wird sein, das Griffbrett auf Form zu fräsen und es dann auf den Hals zu leimen.
Danach kommt das Bundieren. Hierzu hätte ich mal eine Frage an das Auditorium: ich habe Bunddraht in ca. 20cm Stücken, der bereits gekrümmt ist (nein, nicht vorgebogen, ich glaube, das kommt von einer Rolle). Nun ist mein Griffbrett flach und ich möchte den Bunddraht natürlich vorher flach biegen, damit ich ihn einpressen kann und er auch drin bleibt.
Nach einigem Suchen hab ich die Tools von
jhgitarren gefunden - nebst seiner Biegevorrichtung. Die Frage nun: funktioniert das auch zum 'Flachbiegen'? Oder wie bekomme ich den Bunddraht am besten grade?
(Der E-Techniker in mir würde den Draht am liebsten ziehen (wie Blankdraht zum Löten), aber ich fürchte, das geht mit dem Material nicht...)
Was meint Ihr?
Danke & Gruß, Axel
Von: Jack Sloane, 19 November 2009, 10:21; Antwort: 21
. Die Frage nun: funktioniert das auch zum 'Flachbiegen'? Oder wie bekomme ich den Bunddraht am besten grade?
Hallo Axel
meines Wissens gibt es kein Werkzeug oder Möglicheit bereits gebogenen Bunddraht wieder gerade zu biegen - Du solltest Dir einfach eine Menge Geraden kaufen ...?! :)
Grüsse
Jack
Von: designer, 19 November 2009, 11:19; Antwort: 22
Wenn der Bunddraht nur leicht gebogen ist, macht das garnix! Ich biege den Bunddraht immer stärker als die Griffbrettwölbung vor. Die Bünde werden dann am Griffbrettrand zuerst eingeschlagen und dann zur Mitte hin reingeklopft. Vorteil: Die Wiederhaken des Bunddrahtes schieben sich am Rand noch etwas zur Seite und liegen damit nicht genau unter der Riefe, die sie beim Einschlagen im Bundschlitz hinterlassen haben. Selbst bei meiner ersten selbstgebauten Klampfe habe ich das so gemacht, und die ist inzwischen über 10 Jahre alt. Die Bünde halten immer noch...
Gruß Basti
Von: AxelW, 20 November 2009, 08:49; Antwort: 23
Ja moin,
ok - ich denke, ich werde es denn mal probieren.
...gestern Abend hab ich versucht, weitere Bundschlitze in das Griffbrett zu sägen.
Zuerst die gute Nachricht: Die Schlitze sind genau 0.6mm breit :)
...aber sie sind nicht da, wo sie sein sollten - und bei Bundabständen von <10mm denke ich schon, das ein Millimenter hin oder her was ausmacht- naja, dann eben nur als Deko (und ja, ich hab mich wieder abgeregt - ich hab da gestern fast 2h dran rumgepusselt!)
Als nächstes werde ich dann das Griffbrett auf Maß fräsen. Dann wollte ich anfangen, den 'Innenbereich' der Hörnchen zu schleifen und selbige zu shapen - mal schauen, was am WE so geht.
Gruß, Axel
Von: LesPaule, 20 November 2009, 09:08; Antwort: 24
...aber sie sind nicht da, wo sie sein sollten - und bei Bundabständen von <10mm denke ich schon, das ein Millimenter hin oder her was ausmacht- naja, dann eben nur als Deko (und ja, ich hab mich wieder abgeregt - ich hab da gestern fast 2h dran rumgepusselt!)
Ein ganzer Millimeter "hin oder her" macht die Gitarre eigentlich schon unspielbar. Du solltest versuchen, unter 0,3mm zu bleiben. Das gelingt auch ganz gut, wenn man die Methode aus dem Kochbuch anwendet. Wenn dann doch mal ein Bundschlitz zu weit verrutscht läßt er sich mit einer Mischung aus Zweikomponenten-Kleber und Schleifstaub wieder verschließen. Dann hat man nochmal die Chance... ;)
Gruß Tommi
Von: AxelW, 20 November 2009, 09:29; Antwort: 25
Hallo Tommi,
schon klar.
Es handelt sich um den 19-22 Bund - das ist per se nix, worauf man sich bei einer Nylonstring rumtreibt (jedenfalls ich nicht) - der Rest ist von Trinkweinfix gefräst und passt.
Ich wollte nur das Griffbrett etwas länger haben, weil an der Stelle in Holz des Bodys ein paar Ausreißer sind, die ich wahrscheinlich schlecht wegbekommen werde.
Mal gucken, ob ich das nochmal zumache und nochmal probiere - ich habe keine gescheite Säge für Bundschlitze, das ist das primäre Problem.
Wahrscheinlich säge ich das einfach ab und gut - für Bundschlitze bin ich anscheinend zu dämlich - damit hatte ich das letzte Mal schon meine Probleme.
Gruß, Axel
Von: Xams, 20 November 2009, 14:23; Antwort: 26
Hi, dann schreib ich doch mal einen Kommentar zu deinem Projekt.
Ich muss erlich sagen, dass ich eine Solidbody Nylonstring weder schon mal gesehen noch gespielt habe :) Wie klingt die denn? Und wie nimmst du den Ton ab?
Aber schönes Projekt :)
Von: AxelW, 20 November 2009, 14:34; Antwort: 27
Hallo,
Ich muss erlich sagen, dass ich eine Solidbody Nylonstring weder schon mal gesehen noch gespielt habe :) Wie klingt die denn? Und wie nimmst du den Ton ab?
Aber schönes Projekt :)
Aktuell klingt sie noch gar nicht - im Moment sind das noch alles Einzelteile ;D
Die Inspiration kam von
hier - und von der Tatsache, dass ich lieber Nylons als Stahlseite spiele und zwei kleine Kinder hab, die mit den 'großen' Mensuren rein physikalisch noch nicht klar kommen... Ausserdem hat mir das Teil einfach gefallen und es hat einen hohen 'HabenWollen'-Faktor ausgelöst.
Der Ton wird von einem B-Band A11 Preamp über einen Transducer abgenommen. Das ist ein ähnliches Prinzip wie beim Piezo - der Abnehmer ist streifenförmig und sitzt genau unter der Stegeinlage.
Gruß, Axel
Von: AxelW, 21 November 2009, 10:11; Antwort: 28
Guten Morgen.
Also, die 'falschen' Schlitze hab ich jetzt abgesägt. Ich hatte mir dann noch eine weitere Methode überlegt, wie ich das retten kann, leider habe ich in dem Moment 10.5 mm statt 11.5 mm auf der Schieblehre eingestellt - ist einfach nicht meins (Und Blödheit gehört bestraft.)
Ansonsten hab ich das Griffbrett bündig gefräst und bin mit Bernsteindots in Serie gegangen - letzteres ging erheblich besser und schneller, als ich es mir vorgestellt hatte. Ich hab die Bernsteinplättchen auf einem Bogen Schmirgel flachgeschliffen, hab sie dann mit doppelseitigem Klebeband auf einem Stück Holz fixiert und hab mit einem selbstgebauten Hohlbohrer dann Plättchen rausgestochen.
Soweit mal - mal gucken, was an diesem WE noch geht
Lieben Gruß, Axel
Von: AxelW, 21 November 2009, 17:19; Antwort: 29
So, kleines Update:
Ich habe die Brücke bis auf den Schlitz für die Einlage fertig - und bin mir nun nicht sicher, wie ich da einen 3mm Schlitz reinbekomme... Muss ich mir da extra einen Fräser für kaufen? Das Holz ist wohl Schlangenholz aus einer Restekiste vom Edelholzverkauf (das Zeug bearbeitet sich wie Metall).
Ansonsten hab ich mit dem Setup experimentiert - aktuell liegt nur alles drauf.
Was meint Ihr?
Gruß, Axel
Von: Poldi112, 21 November 2009, 20:15; Antwort: 30
Sieht ja nicht übel aus, aber die Potiknöpfe so gerade in einer Reihe, nee.....geht gar nicht. Lieber etwas schräg gesetzt. Die Strat-Buchse gefällt mir auch nicht. Ich hätte eine Buchse in die Zarge gesetzt.
Liegt aber wohl daran das ich weder Strats noch diese Buchsen mag.
Von: AxelW, 22 November 2009, 18:28; Antwort: 31
Hallo,
Sieht ja nicht übel aus, aber die Potiknöpfe so gerade in einer Reihe, nee.....geht gar nicht. Lieber etwas schräg gesetzt. Die Strat-Buchse gefällt mir auch nicht. Ich hätte eine Buchse in die Zarge gesetzt.
Liegt aber wohl daran das ich weder Strats noch diese Buchsen mag.
Hmmmja, ich seh, was Du meinst... Bin mir auch noch nicht so ganz sicher - ich hab noch ein kleines Cateye - vielleicht findet das seinen Platz an der Zarge - das sieht dann auch gleich viel aufgeräumter aus... ;D
Ansonsten habe ich die Sidedots gebohrt und geklebt und aktuell härten gerade die Dots in der Oberseite des Griffbrettes aus. Und die Fräsmacke an der Seite hab ich auch rausgefräst - eigentlich wollte ich das mit dem Schweifhobel machen, aber das Eschenzeuch ist ja durch nix zu beeindrucken... So langsam entstehen vor meinem inneren Auge konkrete Pläne für ein Jig, mit dem ich das Halsprofil auch noch fräsen kann... ::) (Das das Zeug auch so bockig sein muß...)
Gruß, Axel
Von: AxelW, 23 November 2009, 21:39; Antwort: 32
Guten Abend,
kurzes Update: Das Griffbrett ist geschliffen (und sieht ohne Blitz dann doch wesentlich besser aus) und der 'obere' Teil des String-Through ist auch soweit.
Der Zufriedenheitspegel hält sich mal wieder in Grenzen. Zum Einen sieht man durch die vorher doch recht gelben Bernsteindots teilweise durch (und manchmal sieht man einen hellen Fleck in der Mitte) - zum Anderen bin ich mit der Saitendurchführung (ist ebenfalls aus einem Stück Schlangenholz) irgendwie nicht wirklich zufrieden. Beim Anreißen waren die Löcher noch genau auf einer Linie (ich hab entlang eines Lineals vorgestochen) - nach dem Bohren kam wieder die übliche Wellenlinie raus. ::) ...ich habe mich über das Lager meiner Bohrmaschine nun schon öfters geärgert - Rundlauf ist einfach was anderes. Naja, wenn ich mal ganz viel Geld hab, kommt eine ordentliche Säulenbohrmaschine her, bis dahin wird es wohl noch eine Weile eiern. :-/
Schönen Abend noch.
Gruß, Axel
Von: AxelW, 27 November 2009, 21:19; Antwort: 33
Guten Abend, zusammen!
Also, das Griffbrett ist angeklebt, der Hals ist rund (und teilweise hässlich gesplittert) und die Kopfplatte hat vorne Aussparungen für die Saiten gefeilt bekommen.
Nachdem ich ewig überlegt habe, wie man die Halsrückseite irgendwie gefräst bekommt, hab ich dann doch den Hobel angesetzt... Ok, das üben wir nochmal. >:( Bei der Geschichte habe ich an drei Stellen große Brocken aus dem Holz gerissen, diese habe ich wieder eingeklebt. An einer Stelle sieht man es recht ordentlich, aber was solls. Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Hals soweit zufrieden.
Ich werde als nächstes wohl die Saitenbefestigung unten an der Brücke fräsen, desweiteren steht das Bundieren an.
Gruß, Axel
Von: 12stringbassman, 27 November 2009, 22:08; Antwort: 34
....., hab ich dann doch den Hobel angesetzt... Ok, das üben wir nochmal. >:( Bei der Geschichte habe ich an drei Stellen große Brocken aus dem Holz gerissen, diese habe ich wieder eingeklebt.
Was um alles in der Welt für einen Hobel hast Du da verwendet????? Schaut ja übel aus.
Von: AxelW, 28 November 2009, 07:47; Antwort: 35
Moin,
Was um alles in der Welt für einen Hobel hast Du da verwendet????? Schaut ja übel aus.
Ein Hobel aus Holz aus Beständen meines Vaters - aber ja, das ist ein Punkt, an dem ich investieren muss - die, die ich habe, taugen alle nix. :-/
Wobei ich das Problem auch unten am anderen Ende des Bodys schon hatte - das Holz riss beim Hobeln aus und kam mir als Brocken entgegen - ich kenne das ja, das Holz beim Hobeln entlang der Faser absplittert, aber dass sich solche Brocken lösen, das war mir neu.
Wobei man den Hobeln zugute halten muss, dass ich mich damit nicht wirklich auskenne. Vielleicht fehlt auch einfach nur die Übung bei der Handhabung. :B
Gruß, Axel
Von: AxelW, 29 November 2009, 20:41; Antwort: 36
Einen schönen Abend zusammen,
ich bin wieder ein Stückchen weiter! :)
Also: die Bünde sind drin und der Saitenhalter ist gefräst.
Vor dem Bundieren hatte ich ziemlich Manschetten, war aber dann wesentlich einfacher als z.B. das Shapen des Halses... Ich habe mir aus einem Stück Hartholz (könnte Ebenholz sein, keine Ahnung, was es genau ist, es war in einer Restekiste vom Edelholzverkauf) ein Blöckchen mit einer Führungsrinne gefräst. Das habe ich dann mit doppelseitigem Tape (ist fast alle - nicht gedacht, dass man damit so einen Verbrauch hat) in meinen Schraubstock geklebt und habe damit die Bünde eingepresst. Der Trick mit der abgeschliffenen Kneifzange hat (Sorry, Opa - ist aber für einen guten Zweck!) auch vorzüglich funktioniert - ging alles ganz prima und war auch ruck zuck fertig (wenn ich an die Stunden denke, die ich bei meinem Multimensur-Experiment am Hals gesessen hab...).
Mal gucken, wie ich jetzt weitermache - ich denke, ich werde mir mal überlegen, wie ich die Potis anordne, und dann werde ich mich mal ans E-Fach machen.
Gruß, Axel
Von: filzkopf, 29 November 2009, 20:47; Antwort: 37
Hey Alex!
Schönes Projekt hast du da am Laufen und vor allem tolle Idee die Bünde mit dem Schraubstock einzudrücken!!(clap)
Weiter so!
Na dann schönen ersten Adventsonntag noch
mfG
Von: AxelW, 01 Dezember 2009, 10:24; Antwort: 38
Hallo zusammen,
Schönes Projekt hast du da am Laufen und vor allem tolle Idee die Bünde mit dem Schraubstock einzudrücken!!(clap)
Huch, das Posting ist mir durchgerutscht... Danke für die Blumen - ich war selbst überrascht, dass das so gut ging :)
Aber ich hätte mal ne Frage an diejenigen unter Euch, die sich mit batteriebetriebenen Pre-Amps auskennen: Ich bin im Moment dabei, das E-Fach zu entwerfen. Und dabei war ich am Grübeln, ob es evtl. sinnvoll wäre, zwei 9V-Blöcke und einen Umschalter vorzusehen - so für den Fall, dass das Teil in einem blöden Moment ohne Saft dasteht. Man könnte dann einen kleinen Schlitz in den E-Fach Deckel machen, durch den man den Schalter bedienen könnte...
Was meint Ihr: Ist das sinnvoll oder overkill? Vom Platz her macht es keine Probleme...
Danke & Gruß, Axel
Von: filzkopf, 01 Dezember 2009, 11:05; Antwort: 39
Also ich persönlich finds überflüssig; besser ist da die Investition in einen Batteriechecker, der dir anzeigt wieweit die Batterie noch geladen ist. Dann kannst ja immer vor nem Gig den Stand ablesen und dann entscheiden, ob du ne neue Batterie reingibst oder nicht. Ich mach das bei meinen ganzen aktiven Gitarren immer so.
Auf der anderen Seite ist deine Idee gar nicht schlecht, und sicherlich beruhigend zu wissen das man in Sekunden auf ne Reservebatterie wechseln kann; aber wie ich gesagt habe halte ich es nicht für nötig.
mfG
Von: AxelW, 01 Dezember 2009, 12:10; Antwort: 40
Hoi nochmal,
Also ich persönlich finds überflüssig; besser ist da die Investition in einen Batteriechecker, der dir anzeigt wieweit die Batterie noch geladen ist. Dann kannst ja immer vor nem Gig den Stand ablesen und dann entscheiden, ob du ne neue Batterie reingibst oder nicht. Ich mach das bei meinen ganzen aktiven Gitarren immer so.
Auf der anderen Seite ist deine Idee gar nicht schlecht, und sicherlich beruhigend zu wissen das man in Sekunden auf ne Reservebatterie wechseln kann; aber wie ich gesagt habe halte ich es nicht für nötig.
Hmmm - von einem Gig bin ich noch LICHTJAHRE entfernt - aber ich dachte, wenn ich schon baue kann ich es auch gleich einbauen - der Aufwand ist minimal, und vielleicht wird eines meiner Kinder ja mal ein großer Star, der das Teil dann auch stundenlang auf irgendwelchen Bühnen spielt *träum* ::)
Mal gucken, was sich heute Abend so für Anordnungen ergeben. Wenn mich bei diesem Pre-Amp was nervt, dann ist es das eklatante fehlen jeglicher technischen Informationen - es ist mir immer noch nicht gelungen, ein Datenblatt mit enstprechenden Angaben aufzutreiben - ich fürchte, da werde ich selbst messen müssen.
Naja, man wird sehen - die Gitte ist durchaus auch zum Experimentieren da...
Edit: Ach ja: Batteriechecker: Die Teile fallen größtenteils unter die beliebte Rubrik "Wer misst misst Mist." - zumindest, wenn sie die Batterien unbelastet messen.
Gruß, Axel
Von: Jack Sloane, 01 Dezember 2009, 16:08; Antwort: 41
so für den Fall, dass das Teil in einem blöden Moment ohne Saft dasteht.
Hallo Axel
was verstehst Du unter einem blöden Moment - Du spielst doch damit nicht live oder doch (langfristig gesehen) ? :)
Davon abgesehen aber, sollte man seinen Innovationen schon etwas Kreativraum geben - also nur zu !
Grüsse
Jack
Von: AxelW, 01 Dezember 2009, 20:09; Antwort: 42
n'Abend,
heute nur Kurzupdate - ich hab ewig am E-Fach rumgegrübelt und stattdessen die 'andere' Seite' (Armablage) geshaped.
Gruß, Axel
Von: AxelW, 03 Dezember 2009, 09:41; Antwort: 43
Hi Jack (things better not said on the phone onboard an airplane... ;D),
was verstehst Du unter einem blöden Moment - Du spielst doch damit nicht live oder doch (langfristig gesehen) ? :)
Najaaaaaaaa - also live spiele ich schon ab und zu - nur halt net auf einer Bühne... Und was soll meine werte Verwandtschaft von mir denken, wenn ich endlich die schon so oft erwähnte Gitarre vorstelle und das Teil keinen Mucks von sich gibt... ::)
Letztendlich ging mir da wahrscheinlich einfach nur de E-Techniker durch. Ich denke, ich werde es lassen. Der Pre-Amp ist zwar nicht groß, hat aber viele Kabel und der Pickup-Streifen will auch irgendwie sinnvoll geführt werden, von daher hat es in dem Seitenteil dann doch weniger Platz als ich dachte, ergo: es gibt nur eine Batterie.
Ansonsten hab ich neben eine weiteren längeren Grübelsession ob des E-Fachs gestern dann noch ein bisschen rumgeshaped.
Ich denke, ich werde noch das rechte Hörnchen shapen, dann muss ich noch das E-Fach fräsen und die Enden unten am Saitenhalter routen, dann kann ich die Kiste endlich zusammenkleben - das wird Zeit, Mahagoni ist nicht wirklich geeignet, ungeschützte Kanten zu haben - das fasert doch arg, da werde ich an zwei Stellen gleich reparieren dürfen :-/
Gruß, Axel
Von: AxelW, 07 Dezember 2009, 08:30; Antwort: 44
Guten Morgen, zusammen,
ich hab demnächst ne E-Fach Allergie...
...zum einen fräse ich grad das größte E-Fach, das ich je an einer Gitarre gesehen habe. Und zum anderen mag mein Pinrouter mich immer noch nicht.
Was die Größe anbelangt: Man merkt, dass der Preamp eigentlich dafür gebaut wurde, nachträglich in irgendwelche akkustischen Gitarren eingebaut zu werden. Das merkt man primär daran, dass da laaaaaaaaaaange (und dicke) Kabel dran sind. Ok, nix was sich nicht ändern liesse, aber die Anordnung der Anschlüsse am Amp ist auch nicht wirklich dazu geeignet, ihn in einem E-Fach platzsparend einbauen zu können - die Kabel stehen rechts und links raus und vor allem der Pickup-Anschluß verlängert die Breite um satte 2 cm. Blöderweise ist mein Body nicht dick genug, um den Amp über die Potis packen zu können, und die Batterie muss auch noch irgendwo hin - hätte nicht gedacht, dass das alles so raumgreifend ist.
Und was den Pinrouter anbelangt: Ich versteh noch nicht ganz, was da schief gelaufen ist. der Pin ist zentriert und die beiden Schablonen passten gut ineinander, aber der resultierende E-Fach Deckel ist rundherum ca. 1mm zu klein... (stars) Im Moment grüble ich noch, ob man da noch irgendwas machen kann - hab z.B. überlegt, ob man da irgendwas einkleben kann o.ä. - für Ideen bin ich da sehr offen.
Ach ja, die Buchsenplatte ist auch eingelassen - da ist mir die innere Schablone anscheinend verrutscht, macht aber zum Glück keinen Unterschied.
[edit]Was ich noch vergass zu bemotzen, war, dass ich den Eindruck habe, dass sich einige Bünde in der Griffbrettmitte wieder etwas gehoben haben - ich fürchte, da muss ich nochmal ran :X[/edit]
Gruß, Axel
Von: Poldi112, 07 Dezember 2009, 10:33; Antwort: 45
Du kannst ja um den E-Fach Deckel ein Binding kleben, dann passt er wieder.
Von: damndan, 07 Dezember 2009, 10:52; Antwort: 46
Oder ein Furnier.
Das funktioniert sehr gut und gibt Dir die Wahl, durch ein andersfariges Furnier mehr Kontraste einzufügen.
Grüsse
Von: AxelW, 07 Dezember 2009, 11:28; Antwort: 47
Hallo zusammen,
ja, mir kamen schon ähnliche Gedanken... Nur woher nehmen, wenn nicht stehlen?
Ich hab irgendwo noch 0.7er Kirschfunieerreste rumliegen, aber die waren allerdings schon ziemlich zerfleddert... War mal ein Fehlschuss auf ebay.
So ein schwarzes Binding 1mm wäre schon cool. Mal gucken, wo ich sowas finde. Oder ein weisses, so als Kontrast? Hmmmm...
Hat zufällig irgendjemand noch sowas in der Art rumfliegen? Wäre ein dankbarer (und zahlender) Abnehmer.
Danke & Gruß, Axel
Von: AxelW, 07 Dezember 2009, 12:43; Antwort: 48
Nochmal ich,
und nochmal bzgl der 'auferstandenen' Bünde: Was ist da geschickter: Nachhämmern mit dem Kunststoffhammer oder nochmaliges Einpressen (plus eventuellem Fixieren über Nacht o.ä.)?
Oder muss ich die rausholen und neu bundierem mit Sekundenkleber? *frier*
Danke & Gruß, Axel
Von: AxelW, 09 Dezember 2009, 20:55; Antwort: 49
Guten Abend,
das E-Fach ist ausgebohrt und gefräst
uuuuund (drummer)
der Body ist endlich zusammengeleimt! ;D
...so langsam sieht es aus wie eine Gitarre.
Gruß, Axel
P.S.: Keine Kommentare zu den 'wiederauferstandenen' Bünden? :-/
Von: AxelW, 10 Dezember 2009, 20:49; Antwort: 50
Hallo zusammen,
mehr der Vollständigkeit halber: Heute hab ich mal den Body grob geschliffen.
Als nächstes steht die Fräsung für die Saitendurchführung an, dann muss ich noch den Saitenhalter bohren. Wenn ich dann noch den Sattel fertigbaue (ich werde erstmal einen Provisorischen machen), kann ich schon mal Saiten aufziehen - mal gucken, ob am WE klappt (ich würde die prinzipielle Funktion gerne testen, bevor ich 1000h dran rumgeschliffen und geölt hab... Bin in letzter Zeit etwas ins Zweifeln gekommen, ob das mit der kurzen Mensur und den Nylons ohne zuviel Geschlabber tut - man wird sehen).
Gruß, Axel
Von: rumblebird, 10 Dezember 2009, 22:00; Antwort: 51
Ich hab das jetzt nicht so intensiv verfolgt, weil das thematisch doch eher weit weg von dem ist, was mich an Instrument beschäftigt.
Ich hoffe, Du hast den Bunddraht nicht begradigt. Ich mache i.d.R. 14" Griffbrettradien, Bunddraht wird auf ca. 11" vorgebogen. Dann an den Außenseiten leicht eingeschlagen und dann - ganz im Gegentum zu einem Vorredner - von der Mitte nach außen eingeschlagen. Bisher ist mir noch keiner wieder entgegengekommen.
Von: AxelW, 11 Dezember 2009, 07:42; Antwort: 52
Moin Stefan,
Ich hoffe, Du hast den Bunddraht nicht begradigt. Ich mache i.d.R. 14" Griffbrettradien, Bunddraht wird auf ca. 11" vorgebogen. Dann an den Außenseiten leicht eingeschlagen und dann - ganz im Gegentum zu einem Vorredner - von der Mitte nach außen eingeschlagen. Bisher ist mir noch keiner wieder entgegengekommen.
Ich habe nix vorgebogen - die Gefahr, mir da Dellen reinzubiegen war mir zu groß. Ich habe den Bunddraht nur vorsichtig rechts und links angeklopft und ihn dann mit dem Schraubstock eingepresst (
s.o.)
...ist auch nicht so, dass die viel hochstehen - wenn man vom Body her guckt, ist das schon eine schöne Fläche geworden. Wahrscheinlich sehe ich mal wieder Krümel.
Mal gucken, wie das tut, wenn da Saiten drauf sind.
Gruß, Axel
Von: AxelW, 13 Dezember 2009, 20:45; Antwort: 53
Guten Abend, zusammen!
Heute hab ich es dann endlich mal geschafft die Löcher durch den Body zu bohren, eine provisorische Brücke und einen Sattel zu bauen und den ganzen Krams mal zusammen zu setzen und Saiten aufzuspannen.
Im Moment bin ich dabei, mich mal an das Teil ranzutasten, ist doch was ganz anderes als eine E-Gitarre.
Erste Eindrücke:
- der Klang ist meiner Nylon-Akkustik sehr ähnlich - klingt schön voll, gar nicht piepsig-dünn wie ich das von Piezos kenne (ok, es ist ja auch kein Piezo)
- der Sattel ist noch nicht optimal. Den werde ich wohl nochmal machen müssen. Bisweilen scheppern das tiefe E und das A im ersten Bund.
- die Diskantsaiten und die Bassaiten klingen je für sich als Paket unterschiedlich. Aktuell gefallen mir die Bassaiten besser, aber wie gesagt, das ist noch ein vorsichtiges Annähern
- grobe Fehler scheinen mal keine drin zu sein - die Intonation war auch mit recht schätzomativ aufgesetzter Brücke ganz ok (jedenfalls um Längen besser als bei der kleinen Framus
- was gewöhnungsbedürfig ist sind die Geräusche, die durch das Greifen entstehen - das stört dann doch etwas, dass man jede kleine Berührung hört.
Was nicht gut geklappt hat, war das Erstellen der 2.9mm Nut für die Brücke. Gibt es da Fräser für, oder wie macht man das am geschicktesten?
Mal gucken, wie das weiter geht - aber aktuell bin ich doch recht zufrieden.
Gruß, Axel
Von: crosshill, 14 Dezember 2009, 18:04; Antwort: 54
moin,
Dein Projekt gefällt mir richtig gut, auch Deine artundweise der Präsentation! Ich hoffe die nötigen Feintuningmassnahmen gelingen zu Deiner Zufriedenheit.
mfg
Von: AxelW, 15 Dezember 2009, 08:25; Antwort: 55
Moin zusammen,
@crosshill: :) - ja, mir machts aktuell auch viel Spaß.
Gestern habe ich der Brücke mal ne Stoppersocke verpasst - eine Lage Doppeltape und eine Auflage aus 320er Schleifpapier - jetzt bleibt sie auch da, wo sie sein soll.
Desweiteren hab ich die E- und A-Saite mit einem Blatt Papier unterfüttert - nun schepperts auch nicht mehr (Wie gesagt: Der Sattel ist sicherlich noch nicht das finale Modell).
Dann hab ich mich etwas mit
Ägyptologie beschäftigt (zum Intonieren) und siehe da - es tut ;D - Darauf war ich mal eine spontane Runde ziemlich begeistert. (dance)
Vom Klang her klingt das Teil wirklich wie eine Nylon-Akkustische, nur dass man halt den Verstärker hintendran hat - ist lustig. Wenn man bei 'Smoke on the Water' die E-Saite schnalzen lässt, wirds richtig heavy... Hab gestern Abend viel Spaß damit gehabt.
Hauptärgernis sind weiterhin die Greif- und Zupfgeräusche - die sind vor allem wenn man leise spielt richtig lästig. Gibt es eigentlich auch Flatwounds in Nylon? (Am besten gleich in 'hard-tension'!).
Zum Pre-Amp: Das Teil gibt wirklich ein sehr gutes Bild ab. Vor allem auf der Basseite ist der Regelbereich enorm. Bei den Höhen ist es etwas weniger - das ist dann auch gleich ein weiterer Kritikpunkt am ganzen Konzept: Die umsponnenen Saiten klingen klasse, die reinen Nyons klingen nicht ganz so gut - ist allerdings beim Zupfen lustig: die Basslinie betont sich von ganz alleine - da hört man die 'Passaga Dura' (schreibt man das so?) richtig gut raus.
Man müsste vielleicht mal mit dem Saitenwinkel experimentieren, dass man den bei den Basseiten flacher macht, damit die Diskantsaiten einen höheren Druck erzeugen... Hmmm. (think)
Gruß, Axel
Von: AxelW, 18 Dezember 2009, 12:30; Antwort: 56
Hallo zusammen,
jetzt muss ich doch nochmal explizit fragen, und zwar vor allem die 'Akkustiker' hier im Forum: Wie fertigt ihr den Schlitz in der Brücke an? Also das Teil, das die Enlage aufnimmt, auf der dann später die Saiten aufliegen.
Hintergrund: ich hab den Schlitz der aktuellen Brücke mit der Handkreissäge gemacht - die Breite stimmt fast, aber eben nicht ganz. Und leider ist der Transducer recht empfindlich, was die Art der Auflage anbelangt, d.h. ich brauche den Schlitz innen möglichst rechtwinklig und vor allem exakt plan.
...ich hab schon eine ganze Weile nach Fräsern dafür gesucht - leider hat die Oberfräse, die an meinem Kreuztisch hängt, eine Aufnahme von 10mm Durchmesser und keine weiteren Spannzangen als Zubehör. Die einzigen Fräser mit 3mm die ich gefunden habe, hatten alle einen 6mm Schaft.
Also: wie schlitzt Ihr Eure Brücken?
Danke & Gruß, Axel
Von: crosshill, 18 Dezember 2009, 13:35; Antwort: 57
moin,
als eher elektrisierter spieler haabe ich dieses Problem erst einmal lösen müssen. Es gibt also sicher bessere Möglichkeiten. Ich habe mir einen "Formmeißel" aus einem alten Stechbeitel geschliffen. Das Teil hatte also die typischen 2,x mm breite. DieLänge habe ich mit einem normalen beitel vorgestochen, und mit dem Schmalhans "ausgeschabt". Ob die Auflage aber für einen Transducer ausreicht (präzision) weiss ich allerdngs nicht. Da ist Fräsen evtl besser. Vielecht dremel?
mfg
Von: AxelW, 18 Dezember 2009, 13:49; Antwort: 58
Hoi,
Ich habe mir einen "Formmeißel" aus einem alten Stechbeitel geschliffen. Das Teil hatte also die typischen 2,x mm breite. DieLänge habe ich mit einem normalen beitel vorgestochen, und mit dem Schmalhans "ausgeschabt". Ob die Auflage aber für einen Transducer ausreicht (präzision) weiss ich allerdngs nicht. Da ist Fräsen evtl besser. Vielecht dremel?
Hmm, nee, wenn ich mir die Ergebnisse meines Rumgehansels mit irgendwelchen Stechbeiteln in Erinnerung rufe, dann kann ich das mit der Präzision getrost verneinen... ;)
Bin grad am überlegen, ob man das zweiteilig machen kann, d.h. einen Ansatz freifräsen (das wäre dann wenigstens richtig plan) und dann den zweiten Teil aus einem weiteren Stück Holz bauen und mit dem Rest verschrauben - das hätte gleich drei Vorteile: man kann es demontieren, man könnte unten noch eine kleine Nut reinfräsen (der Transducer ist breiter als meine aktuelle Stegeinlage und variabel in der Breite ist man dann wenigstens auch gleich noch... Breit genug ist mein Stegrohling, jetzt muss ich nur noch gucken, ob ich noch genug von dem Holz für das Widerlager hab... Hmmmm - muss ich mal durchgrübeln (think)
Gruß, Axel
Von: crosshill, 18 Dezember 2009, 14:43; Antwort: 59
Zitierter Text
Bin grad am überlegen, ob man das zweiteilig machen kann, d.h. einen Ansatz freifräsen (das wäre dann wenigstens richtig plan) und dann den zweiten Teil aus einem weiteren Stück Holz bauen und mit dem Rest verschrauben
siehst Du, das hätte mir damals auch einfallen dürfen! Hört sich auf jeden Fall vielversprechend an und ist einfach zu realisieren.
mfg
Von: AxelW, 27 Februar 2010, 18:06; Antwort: 60
Hallo zusammen,
sooo, mich gibt's auch noch - aktuell kann ich sogar tagsüber wieder auf das Forum zugreifen - mal gucken wie lange das diesmal so bleibt.
Ansonsten hab ich mal den ersten Versuch eine zweiteiligen Brücke gemacht. Bis zum letzten Loch ist alles super gelaufen, dann musste der 8mm Bohrer (mit dem ich die Muttern von unten versenkt habe) natürlich einhaken und das Werkstück hochreißen - für den Fehler ist man wohl nie zu alt :X
Zum Glück ist nicht allzuviel passiert - die eine Mutter werde ich am Ende sicherheitshalber einkleben, aber aktuell hält es auch so.
Und nein, das Teil ist noch nicht fertig geschliffen. ;D
Für die nächste Zeit ist viel Schleifen und viel Ölen geplant - mal gucken, wann ich wie zu was komme, der zeitliche Aspekt ist aktuell mal wieder der kritische Pfad dieses Projektes...
Viele Grüße, Axel
Von: McNash, 27 Februar 2010, 20:05; Antwort: 61
cooles Projekt - gefällt mir gut.
dieser Fehler passiert mir ständig, solang deine Finger schnell weg sind/ waren...
lg
Geko
Von: AxelW, 14 März 2010, 13:37; Antwort: 62
Hallo zusammen!
Habemus E-Fach Deckel! ;D ...diesmal sogar in passend. (sunny)
Ansonsten hab ich die zweite Schicht Öl drauf - ist alles etwas brauner geworden dadurch, aber die Maserung kommt schön raus - gefällt mir.
Ach ja: Wie man an dem Loch in der Brückengegend erkennen kann, ist der Durchgang zum E-Fach auch bereits gebohrt.
So, jetzt darf es erst mal wieder ein paar Tage trocknen.
Lieben Gruß, Axel
Von: filzkopf, 14 März 2010, 14:22; Antwort: 63
(clap) schicker Deckel! Und die Maserung sieht echt gut aus!!
Von: AxelW, 15 März 2010, 09:31; Antwort: 64
Guten Morgen,
@Filzkopf: Ja, der Deckel gefällt mir auch sehr gut. Maserung war ein Zufallsfund - ich hab vor einer Weile eine Tüte mit 'Random'-Holzbrettchen in die Hand gedrückt bekommen - dieser Deckel ist aus einem dieser Brettchen entstanden. Dementsprechend hab ich auch nicht mal Ansatzweise eine Ahnung, was das für ein Holz ist... (Falls das jemand identifizieren kann: würde mich interessieren. Ich hätte auf was Tropisches getippt - zumindest riecht es beim Schleifen komisch).
Gruß, Axel
Von: AxelW, 02 Mai 2010, 18:55; Antwort: 65
Hallo zusammen,
eigentlich wollte ich die Dokumentation hier und im 'neuen' Forum parallel weiterführen - mittlerweile habe ich aber auch alte Threads von mir gefunden, die keine Bilder mehr enthalten, deswegen habe ich neuen Forum Zusammenfassung erstellt und werde die Dokumentation dieses Projektes
hier weiterführen.
Gruß, Axel
Druckerfreundliche Seite generiert: 06 September 2010, 11:12